Dies und das und jenes

Ich schreibe gerne. Darüber was ich so tue und was mir so auffällt im bunten Menscheinander. Darüber, was kluge Menschen so denken und tun. Illustrationen mag ich auch sehr. So lange ich mich nicht selbst an den Stift traue, überlasse ich sie aber lieber Profis wie Johanna Benz, Nina Fassbender oder Dorina Tessmann. Fotografieren lasse ich mich von Max Brunnert, wenn ich selbst nicht auf dem Bild bin, sind es meine eigenen Bilder.

Irgendwas mit Menschen. Illustration von Johanna Benz.
Damit wir das Paradies im Umgang mit Menschen öfter in der eigenen Welt finden.
Mein Freund Olli sagt, ich hätte mein Hobby zum Beruf gemacht. Mein Bruder sagt, man wüsste wo das herkommt und ich weiß, was er meint. Mein Freund Moritz sagte, der Finger an der eigenen Nase kann nicht auf andere zeigen und mein Freund Kajo textete einmal so wunderbar:

Aber bestimmt sollten wir das Paradies im Umgang mit Menschen öfter in unserer eigenen Welt suchen. Und da anfangen, wo jede unserer Geschichten ihren Anfang und ihr gutes Ende nehmen kann: bei uns selbst.
Was machst Du eigentlich so? Jahrelang habe ich überlegt, was ich Kluges darauf antworten kann, welche Klammer meinen selbstständigen Bauchladen eigentlich zusammenhält. Weil Alles und Nichts als Antwort wenig taugte, habe ich Menschen gefragt, die mich gut kennen, weil ich für sie arbeite oder mit ihnen. Ihre Antwort ist nun auch meine Antwort: Ich bin Sparringspartner. Damit aus schönen Ideen gute Ergebnisse werden.

Ich entlaste Menschen im Ringen mit sich selbst, höre zu, denke mit und stoße zum Kern vor. Damit das, was meine Gegenüber im Sinn haben, was sie mit Sinn erfüllt und begeistert, sich in unserem Dialog zeigen und befreit auf die Bühne treten kann.
Nichts muss man alleine. Illustration von Johanna Benz.
Bearbeitung: Michael Schellberg
Weil gemeinsam mehr zustande bringt als einsam.
Im guten Umgang mit Menschen liegt eine wunderbare Kraft. Weil gemeinsam mehr zustande bringt als einsam und weil niemand jemals alles alleine schaffen kann. Die eigenen Gedanken und Ideen in den Dialog zu bringen bringt Gedanken, Ideen und Menschen weiter.

Ich arbeite mit Menschen zusammen, die was können, was ich auch gern könnte oder von dem ich noch nie was gehört habe. Menschen, die was fühlen, woran ich im Traum nicht denke. Menschen, die kurz davor sind fertig zu werden mit ihrem Bild von sich, aber irgendwie keinen Knopf dran kriegen, obwohl so viele Gedanken und Ideen schon da sind.

Gemeinsam machen wir das dann fertig, in Worten, die für Dich sprechen. Auf Deinen Bühnen. Damit man fühlen kann, was Dich begeistert.
Ich stehe gerne auf den Schultern von klugen Riesen: Wilhelm von Humboldt hat gesagt, es sind die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben und der römische Dichter Terenz, dass ihm als Mensch nichts Menschliches fremd sei. Jesus sagte, wir sollen unseren Nächsten lieben, weil der so sei wie wir, Epiktet befand, der liebe Gott hätte uns nicht umsonst nur eine Zunge und zwei Ohren gegeben, damit wir mehr zuhören als selber quasseln und Nam-June Paik, dass when too perfect lieber Gott böse.

Als Sparringspartner teile ich das Wissen kluger Riesinnen und Riesen mit meinen Kund:innen, damit Ihr auf Euren Bühnen bei Euch bleibt, um über Euch hinauszuwachsen.
Mein Freund Janning hat mal gesagt, Ideen seien scheisse. Das klingt ungerecht. Aber gute Ideen nehmen das nicht persönlich, sie wissen selbst  zu gut, wie flüchtig sie sind,  wie oft die Kirmes in unserem Kopf oder unsere Liebe zum "Man müsste mal" ihre Umsetzung verhindert. Und wer möchte schon früh Morgens aufstehen, wenn er weiter träumen kann?

Mein Job ist es, das Träumen und das Machen zu vereinen. Ich helfe meinen Kund:innen dabei ihre schönen Ideen zu realisieren. Wir fokussieren auf Wesentliches und destillieren, was das Zeug hält, damit die Essenz sich zeigt. Damit Ihr Eure Kunden für das begeistern könnt, was auch Euch selbst begeistert.
Loslassen
Illustration: Johanna Benz
Bearbeitung: Michael Schellberg
Stress! Das Panikorchester spielt auf! Alle, die auftreten wissen: Jetzt gilt’s, jetzt geht’s um was, jetzt mal Butter bei die Fische, jetzt mal die Öhrchen gespitzt. Da wird mit sich selbst gerungen: Ob das eigentlich sein muss mit dem Auftritt, der Nervosität, mit Formulierungen, wie sie verstanden werden könnten, welche Vorbereitung es braucht, damit das Timing sitzt und das Publikum applaudiert. Ob es einem glaubt, dass man weiß, was man sagt, wie das klingt und ob das überzeugt.

Boris und ich unterstützen Menschen dabei loszulassen: Den Vollendungszwang, die Sehnsucht zu gefallen, die Angst es zu verbocken und die Hoffnung, das es bald vorbei ist. Wir unterstützen Euch mental und inhaltlich dabei, Eure Auftritte zu genießen und das zu sagen, was ihr sagen wollt. Weil es von Herzen kommt und der Verstand vor Freude applaudiert. So was machen wir, so was kriegen wir hin.
Illustration: Johannan Benz
Bearbeitung: Michael Schellberg
Damit es für spricht.
Ich arbeite für Menschen und Unternehmen, die was zu sagen haben. Über sich, ihre Produkte und Dienstleistungen. Ich unterstütze meine Kund:innen bei ihren Auftritten darin, nicht die bestmögliche Version ihrer selbst sondern sie selbst zu sein. Analog und digital. Ohne Netz und doppelten Boden, aber mit viel Begeisterung und jeder Menge Leichtigkeit.

Mit Euren Einsichten, Überzeugungen und Leidenschaften. In Eurer Sprache. Auf Euren Bühnen. Ob Texte für Webseiten oder für die Rede. Auf den Brettern, die Eure Welt bedeuten. Ob Firmenjubiläum, Dankesrede, Keynote oder Workshop. You name it. Du willst bei Dir bleiben und locker auf den Punkt kommen? Dann komm mal vorbei. Damit Du für Dich sprichst.
Du möchtest Dich selbst oder Dein Unternehmen besser darstellen? Eine gute Figur abgeben, Dir selbst treu bleiben? Dann sag Bescheid. Wir sorgen dafür, dass Du Dich im Gespräch wohl fühlst und entlasten Dich im Ringen mit Dir selbst, wenn es um Deine Ideen geht. Wir bringen Gedanken in Form, damit ein sichtbares Bild entsteht. Damit das, was Du tust eine gute Gestalt bekommt. Wir helfen loszulassen und geben Struktur.

Wir sind so kreativ wie produktiv. Wir stellen gute Fragen und sortieren gute Antworten, wir stellen Beziehung her zwischen Gesagtem und Gehörten und lassen auf diese Weise Neues entstehen. Wir hören zu, denken mit, geben Anstöße und stoßen zum Kern vor. Damit aus einer schönen Idee ein gutes Ergebnis wird.
Der Umgang mit Menschen lässt mich nicht los. Seit ich mich mit meinem Freund Moritz Knigge 2002 selbständig gemacht habe, bin ich auf der Suche nach Denk- und Verhaltensweisen, die mehr möglich machen im bunten Menscheinander.

Seitdem ist einiges an wertschätzendem und wohlwollendem Material entstanden. An Einsichten, Erfahrungen und praktischen Handreichungen. Diese teile ich sehr gerne in meinen Vorträgen und Workshops mit allen, die wie ich noch immer auf die Frage, was sie am liebsten tun, frohen Mutes antworten: Irgendwas mit Menschen!
Mein Freund Leo Linder attestiert mir Unbelehrbarkeit: "Seit ich Michael Schellberg kenne, geht er stur davon aus, dass wir nicht allein auf der Welt sind. Mir ist dieser Ausgangspunkt sympathisch, weil ich finde, dass er das Leben erleichtert. Man kann ja nicht völlig ausschließen, dass Schellberg recht hat, und wenn da draußen tatsächlich noch andere sind, ist Vorsicht geboten. Besser, wir machen sie uns nicht zu Feinden – wer weiß, wozu sie fähig sind. Besser, wir lassen den Colt erst mal stecken – womöglich wollen sie nur mitspielen, mitmachen, mittrinken, mitlachen. Und wer weiß, ob wir das am Ende gar nicht so schlecht finden. Wenn man sich dann aber doch in die Quere kommen, wenn man sich doch in die Wolle kriegen sollte – ist ja nicht auszuschließen, sind eben doch andere –, sind wir jedenfalls nicht schuld.

Und was – mischt sich Schellberg nun wieder ein – was, wenn keiner schuld wäre? Weder die anderen noch wir? Was, wenn wir deshalb und aus genau diesem Grund eines Tages ganz aufhören würden, nach einem Schuldigen zu suchen? Was, wenn wir stattdessen das ganze Leben als ein großes Experiment verstehen würden, wo immer mal was schiefgehen, sogar richtig knallen kann? Dann (so befürchte ich, würde dieser unbelehrbare Schellberg jetzt sagen) lernen wir eben draus. Machen es das nächste Mal anders. Versuchen auf jeden Fall nicht, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, und sparen uns vor allen Dingen den Spruch: Ich hab’ schon alles versucht.

Es hat nämlich noch keiner jemals alles versucht. Die Möglichkeiten, ewige Feindschaft im letzten Moment noch abzuwenden, sind viel zu zahlreich, und im Übrigen: Die anderen da draußen sind auch nur Menschen."
Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Wenn wir aufhören, uns zu begegnen, ist es, als hörten wir auf zu atmen. Ich stimme Martin Buber zu 100% zu und behaupte auf meiner Webseite sogar vollmundig, dass ich Begegnung herstelle. Aber das ist eigentlich Quatsch. Weil niemand alleine Begegnung herstellen kann. It takes two to Tango!

Wenn ich von Begegnung spreche, dann meine ich nicht die flüchtige, dann meine ich jene, in der zwei Menschen gemeinsam einen Zwischenraum aufspannen, in dem beide bei sich und so beim anderen sein können. Wie das gelingt, darüber spreche ich in Texten, Bildern und Worten und von Angesicht zu Angesicht mit meinen Kund:innen und allen, die einen kreativen und produktiven Sparringspartner suchen.
Mein Freund Martin sagt, wenn über Bildung geredet wird, dann werde meist gar nicht über Bildung sondern über Wissen gesprochen. Bildung ziele nicht auf die Wissensdatenbank im menschlichen Hirn sondern auf die ganze Person. Der gebildete Mensch weiß nicht nur zu wissen, nicht nur Einsichten zu kombinieren, nicht nur darum, wozu ihm sein Wissen dient. Er weiß, dass sich zu Was, Wie und Wozu noch jemand gesellen muss: Wer? Wir selbst.

Bildung, das ist Selbstgestaltung auf ein bestimmtes Bild hin. Ein Bild, das dem Menschen gerecht wird. Ein menschliches Bild. Ein Menschenbild, auf dem wir so sind wie wir sind und so werden können, wie wir es möglich machen. Weder Ich, unverbesserlich noch Ich Übermensch. Irgendwas dazwischen. Im Wissen um die eigenen Verrücktheiten, verrückt genug sich von ihnen zu distanzieren, stark genug um anderen ihre Schwächen zu verzeihen, weil  uns diese nur allzu vertraut sind.
Wer sagt: Das ist doch nur menschlich, der verweist auf die natürliche Seite des Menschen. Das, was eben Menschen so machen: Den eigenen Vorteil suchen, über andere satt mit anderen zu sprechen, tolle Ideen haben, die nie verwirklicht werden, auf die da oben schimpfen, nach unten treten, einen auf dicke Hose machen und sich in die Hose machen, wenn es dunkel wird.

Doch die Menschlichkeit ist ein Teskesselchen. Zur Natur gesellt sich die Kultur. Wie sind eben nicht nur wie wir sind sondern auch das, was wir aus uns machen. Wir können sehr wohl anders und nicht nur: Ich bin halt so. Wir können unsere Möglichkeiten wachsen lassen, wir sind so frei: weniger Ego, mehr Schokoladenseite, mehr Zuhören weniger Vollquatschen, Finger an die eigene Nase, in Vorleistung gehen, sich gerade und Vortritt und Fünfe gerade sein lassen.

Kurz: Wir können nicht anders und wir es können es doch. Es liegt an uns. Wir sind Menschen, uns ist nichts Menschliches fremd.
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Wie DICH selbst sagen dann schlaue Menschen gerne. Hat da vielleicht jemand Angst, sein Ego könnte zu kurz kommen? Dabei kommt das Ego selten zu kurz. Ich spreche da aus Erfahrung.

Und so viel smart ass muss sein: In Martin Bubers Übersetzung von Matthäus 22:37-39 heisst es: Liebe Deinen Nächsten, er ist wie Du. So! Da hat das Ego jetzt was zu knabbern: Der andere so wie ich: So flatterhaft, mal schwach, mal stark, mal überzeugend, mal tölpehaft, mal feige, mal mutig? Kann das sein, darf das sein?

Ich glaube JA: Soll so sein. Warum sollen immer nur die anderen arme Würstchen sein und nicht wir selbst? Nur damit unser Selbstwertgefühl nicht leidet, das arme Hascherl? Außerdem gibts für ER IST WIE DU was zu gewinnen: Selbstbewusstsein. Das Original: Sich seiner Selbst bewusst. Einsicht in die eigene Unvollkommenheit lässt den Scheinriesen in uns schrumpfen und macht den Weg frei zum Nächsten; wegen Augenhöhe und so. Nächstenliebe ick hör Dir trapsen. So nah, was lang so fern. Man muss ja nicht gleich mit der Feindesliebe – dem Hochamt des christlichen Liebesgebotes – anfangen. Und unter uns: Die ist ohnehin Märtyrern vorbehalten. Und das ist echt nicht jedermanns Sache.
Der Mensch ist soziales Wesen. Als wir noch jagten, brauchten wir Verbündete fürs gemütliche Abendessen in der Höhle. Ein Mammut jagt sich nicht allein. Krone der Schöpfung wird man nicht durch Muckis sondern durch Kooperation. Eine Hand wäscht die andere, wie ich Dir so Du mir.

Nur anfangen muss einer mit dem Handreichen damit ein kooperativer Schuh draus wird. In Vorleistung gehen, Vorletzter sein. Nicht erwarten, nicht drauf warten, dass die anderen sich bewegen, sondern dem gemeinsamen Glück einen Stups in die richtige Richtung geben.

Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse und Wünsche anderer ist der Schlüssel fürs eigene Glück, kommt doch meist was zurück. Und wenn nicht? Kann man doch gelassen in den Spiegel schauen: Einen Versuch wars allemal wert und die nächste Chance zum Du-Mensch-Ich-Mensch-Spiel kommt bestimmt.
Die Angst ist unser ständiger Begleiter. Auch im Zwischenmenschlichen. In Wes Andersons großartigem Film "The Grand Budapest Hotel" spielt Ralph Fiennes den Concierge Monsieur Gustave H. und das Drehbuch lässt ihn den wahren Satz sagen: Rudeness is merely an expression of fear. People fear they won't get what they want.

Unhöflichkeit ist die Angst zu kurz zu kommen. Locker auf den Punkt gebracht: Mut ist angebracht. Mut zum Langmut mit unseren ängstlichen Mitmenschen und Mut, dem Rat des beeindruckenden Viktor Frankl zu folgen, sich von sich selbst nicht alles gefallen zu lassen. Nicht auf unsere Angst herein zu fallen. Die sich mal wieder furchterregend aufplustert und so tut als sei sie der Vernunft fette Beute: Weise und wohlwollende Ratgeberin, die nur unser Bestes will. Doch in Wirklichkeit nur eines: Nicht zu kurz kommen und gesehen werden.

Tun wir ihr den Gefallen und lauschen nochmals Monsieur Gustav H: The most dreadful and unattractive person only needs to be loved, and they will open up like a flower. Machen wir etwas Neues: Lieben wir unsere Angst und sie wird sich verwandeln, wird aufgehen wie eine Blume und unseren Schrecken verlieren.
Taktgefühl, das klingt nach Tanzschule, Abschlussball, Krönchen richten, Damenwahl und Discofox. Auf dem Weg erwachsen zu werden und dem rosa Elefanten auf der Tanzfläche, dass es das jetzt war mit der jugendlichen Leichtigkeit der Unbeschwingten. Man und Frau wissen es nicht: Es wird sich weisen oder aber zum lebenslangen Auftrag ewiger Jugend und Glückseligkeit.

Wie dem auch sei: Taktgefühl braucht es fürs eigene Glück auf dem prall gefüllten Parkett des Menscheinanders allemal. Dort, wo unzählige Regeln gelten, aber eine gewiss ist: Jeder Begegnung wohnt dann ein Zauber inne, wenn Ohr und Zunge einander in den Armen liegen und die Balance halten, zwischen Reden und Zuhören. Immer dann, wenn die eigene Bewegung zur gemeinsamen wird. Völlig losgelöst, Freestyle intakt im Takt. Weil Begegnung bewegt, weil Begegnung Tanz ist.
Am Du werden wir zum ich. Sagt Martin Buber. Alleine tun wir uns schwer, weil wir die anderen zu leicht nehmen. Weil wir uns um uns selbst drehen, so schnell, dass uns schwindlig wird und langsam die Puste ausgeht.

Warum nicht das tun, was uns gut tut? Uns selbst überschreiten? Unser Ego nicht streicheln sondern einen Tritt in den Hintern verpassen. Sich selbst leise Servus sagen und dem Gegenüber laut Hallo. Selbsttranszendenz das ist der wohlwollende Blick des Ichs fürs Du.

Die Wertschätzung, dass da draußen im bunten Menscheinander andere ichs ein Du ganz gut gebrauchen könnten: Hallo? Ist da eins? Ein Du, das mir Tür, Kopf und Herz öffnet, damit sich mir mein ich zeigt? Du vielleicht?
Meine Lieblingskassiererin arbeitet bei DM und mein Lieblingsknigge Moritz hat ihre Geschichte auf jedem seiner Vorträge erzählt. Weil ihre Geschichte die Idee von der wohlwollenden Konstruktion so schön auf den Punkt bringt. Und weil die wohlwollende Konstruktion eine so wichtige Fähigkeit ist, damit der Umgang mit Menschen gelingt: Die Fähigkeit sich die Welt so zu malen, dass sie uns gefällt. Ein wenig wie Pippi-Langstrumpf. Aber mit uns statt mir.

Guten Tag sagte Pippi zum Kunden an der Kasse. Der Kunde sagte nichts, gar nichts, auch dann nicht als Pippi sich mit einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch verabschiedete. Pippi aber irritierte das nur kurz. Während sie sich zu mir drehte, sagte sie: Och, wahrscheinlich hat er mich nicht gehört. Das Wohlwollen war ihr dabei ins Gesicht geschrieben.
Menschen sagen manchmal Dinge, die gar nicht stimmen. Der Satz Ich hör' Dir zu! gehört dazu, er stimmt nie. Das Gegenteil ist der Fall: Ich hör Dir nicht zu. Weil was anderes gerade genauso wichtig ist. Das Smartphone, das Tablet, irgendwas mit Display halt.

Aus dem Satz Ich hör' Dir zu! spricht der Wunsch noch ein wenig Zeit zu gewinnen, fang ruhig schon mal, ich bin gleich bei Dir. Mach mal, ich kann Multi-Tasking. Vielleicht sogar die Sehnsucht tatsächlich zuhören zu wollen. Wie dem auch sei: Wer zuhört, sagt nicht, dass er zuhört, weil er ja zuhört.

Wer möchte, dass ihm zugehört wird, der warte bis der andere fertig ist mit seiner Ablenkung. Bis er nicht mehr sagen muss, dass er zuhört. Sondern die Zeit dafür findet.
In Regelwerken zum Umgang mit Menschen, in den Knigges dieser Welt und anderen schlauen Ratgebern lesen wir, was zu tun und was lassen ist. Wie wir uns verhalten sollten. Und ja Höflichkeit, Augenhöhe, Wertschätzung, gewaltfreie Kommunikation und Co., das sind wertvolle Stützen im Menscheinander. Bauchgefühl, Achtsamkeit und Konsorten natürlich auch. Ehrensache.

Aber der gute alte Kopf, die gute alte Rübe, fristet ein Schattendasein. Dabei brauchen wir fürs Menscheinander unser Fantasiekraftwerk dringend. Denn dort, wo wir nicht nicht kommunizieren können, da können wir auch nicht nicht interpretieren. Nicht alles ist so wie es scheint. Es könnte auch anders sein. Wir können auch so denken, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst. In unserem und der anderen Sinne.

Vielleicht wars ja wirklich anders gemeint, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt? Fühlte mich unsicher aber wirkte als arrogante Socke. Meine Laus über meiner Leber, einfach nen schlechten Tag gehabt, zu wenig gegessen oder heute schon genug Vollidioten durchgewunken! Weiß der Geier oder weiß er nicht. Aber wir hätten echt genug Fantasie, um uns ne gute Geschichte auszudenken, in der jeder mal den Deppen spielen darf. Sogar wir selbst. Weil wir dann alle miteinander besser klarzukommen. Echt.
Als ich Johanna Benz gebeten habe ein Live-Recording mit mir zu machen, da habe ich mir genauso ein Bild gewünscht. Ein Bild, zu dem ich nicht genau weiß, was ich dazu noch schreiben soll, weil es schon so viel erzählt und doch so viele Leerstellen lässt.

Weil es das AUFEINANDERZUGEHEN so zeigt, wie es funktionieren könnte. Dann, wenn beide losgehen, in eine Richtung, voneinander weg, noch eine Schleife drehen und sich dann treffen. Vielleicht auch nicht. Auf einander zugehen ist immer ein Experiment, niemand weiß, ob und wo man sich trifft. Doch, wenn man sich trifft, dann wird man sich auch beim nächsten mal auf den Weg machen. So viel sei verraten.
Was will uns der Autor sagen? Die Realität ist die Feindin der Wahrheit. Geht's noch? Fake News soweit das social media Auge reicht. Autokraten weltweit, die die Wahrheit beugen, einsperren und in Stücke bomben. Die Realität ist nicht die Feindin der Wahrheit, sie ist ihre letzte Hoffnung, ihre Retterin in der Not, ihre Zuflucht vor Lügenmärchen und Verschwörungstheorien. Isso!

Der Autor will sagen: Wahrheit 1. Ordnung: Der Erde ist eine Kugel, die Klimakrise Menschenwerk, die Ukraine Opfer eines russischen Angriffskrieges und Elvis ist tot. Isso! Gebongt.

Die Wahrheit 2. Ordnung brauchen wir im Zwischenmenschlichen. Weil unsere Realität oft nicht die der anderen ist. Weil die Mokassins des anderen oft nicht passen, werden Realität und Wahrheit schnell zu Feindinnen. Wenn wir uns doch wenigstens darüber verständigen könnten, dann würden wir uns viel besser verstehen. Ehrlich.

Was mein Alter Ego zurecht anspricht: Die Wahrheitsordnung des lieben Paul Watzlawicks droht im Zeitalter von alternativen Fakten und gezielter Desinformation verloren zu gehen, weil die Ordnungen die Welten tauschen und die Wahrheit in Unordnung bringen. Weil Trump, Putin, Xi, X und Co. die Wahrheit in der Welt der 1. Ordnung zerstören, um in der Welt der 2. Ordnung auf sie zu pochen. Unschön, aber wahr.
Menschen, die ihre Emotionen nicht kontrollieren können, versuchen das Verhalten anderer zu kontrollieren. Meint John Cleese. Die alten Griechen, die nie fehlen dürfen, raten uns zur Ordnung der Gefühle, weil diese zwar wesentlich zu uns Menschen gehörten, aber ihnen vernünftige Betreuung gut tut. Selbstbeherrschung, Selbstkontrolle das klingt nach bad old times, nach Selbstverleugnung, Sublimierung und Unterordnung, nach Mangel an Selbstsorge und verlorener Achtsamkeit.

Exakt. Wer seine Gefühle unterdrückt, der wird sein neurotisches Wunder erleben, wusste schon Sigmund Freud: Freiheit fürs Bauchgefühl! Fühl ich. Alles steht Kopf. Willkommen in meiner Gefühlswelt! Man wird doch wohl noch fühlen dürfen!

Man darf sich auch Käse an den Schlips binden, aber unter uns: Wer mich für seine Gefühle verantwortlich macht, der muss damit rechnen, dass auch ich meinen Emotionen freien Lauf lasse! Do you feel me?
Ich liebe Headlines. Wenn wir Papst oder mittendrin statt nur dabei sind. Wenn ich auf der Autobahn die Botschaft lese: tipp, tipp, tot! oder mich frage: Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Der Mensch ist dem Menschen ein Rätsel, weil er sich selbst eins ist. Unser Gehirn ist einfach zu groß geraten, ein Workaholic noch dazu, arbeitet rund um die Uhr und produziert selbst im Schlaf noch die aberwitzigsten Geschichte mit uns in der Hauptrolle. Vom Superhelden bis zum Superverpeiler. Alles möglich. Traumhaft. Fast so wie im richtigen Leben. Hin und hergerissen zwischen wahnsinnig wichtig und wahnsinnig gewöhnlich.

So wie alle anderen Jecken da draußen: Sich selbst und allen anderen ein ewiges Rätsel, ein großes Fragezeichen, aber mit der großen Klappe eines Ausrufezeichens.

Aber das hat doch was Versöhnliches. Wenn alle fraglich sind, dann ist das die erste Antwort von Mensch zu Mensch: Kenn ich.
Die beiden Fragen Die Realität? Wo haben Sie die? stammen von Heinz von Foerster. Er hat bis heute einen großen Einfluß auf meine Arbeit, weil er als Anhänger des radikalen Konstruktivismus die Fraglichkeit in den Mittelpunkt seiner Arbeit gestellt hat. Nicht als Selbstzweck, nicht als Instrument für ISSO-Trolle und Fake-Newsler sondern als Grundlage von Menschlichkeit.

Einer Menschlichkeit, die aktiv, kreativ und widerstandsfähig ist gegen die Verführungen, die in uns stecken. Einer Menschlichkeit, die sich nichts Unmenschliches erzählen lässt, die uns unsere eigene Trägheit unter die Nase reibt, uns ermuntert uns zu hinterfragen: Wie menschlich bist Du, Ego? Wo stehen uns unsere eigenen Erfindungen, die wir für real halten im Weg? Wo können wir konstruktiv erfinden, was das Zeug hält und unseren Teil dazu beitragen, dass sie nicht auf der Strecke bleibt: die Menschlichkeit? Ziemlich real.
Mein Freund Bernd machte mich auf eine Szene in Alice in Wonderland aufmerksam, die ich längst vergessen hatte, mit wunderbaren Rat ein verfahrenes Gespräch vor der drohende Katastrophe der Zwietracht zu retten: THEMENWECHSEL. Um wieder miteinander klarzukommen. Schwamm drüber. Alles auf Null. Einen wunderschönen Tag, toll, dass Du da bist! Wie geht's, wie steht's.

Als Johanna Benz mir ihre Illustration geschickt hat, habe ich diese freudestrahlend an Bernd weitergeleitet. Seine Antwort: Es ist nicht das weiße Kaninchen mit der Uhr sondern der Märzhase und die Idee ist großartig! Ich musste lachen. Märzhase. Was ein Wort. Und ein wenig geärgert habe ich mich auch. Natürlich. Es ist eine großartige, nicht bloß eine gute Idee. Aber wechseln wir das Thema: Großen Dank an Bernd, Johanna, Jim und den Märzhasen. Ich komm schon klar.
Diese Emotionen. Diese verrückte Bande. Machen einen high and down. Tanzen Tango, Pogo und uns auf der Nase rum. Lassen uns schwelgen, jubeln, knutschen, Halleluja und Requiem. Tränen vor Freude, Trauer und Haß. Wenn Blicke töten könnten, wir über das ganze Gesicht strahlen oder die Angst uns lähmt. Alles steht Kopf! Konfetti, Helden zeugen, Bäume ausreißen, ganz unten am Boden zerstört.

Und alles zwischen Hipp-Hipp-Hurra und Fuck-off: das kleine Schmunzeln, die feine Rührung, der kindliche Stolz, das kleine Dankeschön, das verstohlene Sorry, die Faust in der Tasche, die Hände zum Himmel, die hochgezogene Augenbraue, das kurze Schlucken, das Kribbeln im Bauch, die Schamesröte, die leise Genugtuung, die zarte Berührung, die unerwiderte Zuneigung, das leise Lächeln und das kurze AUA. To be continued.

Eine ordentliche Ladung Emotionen. Kann man dran fühlen. Darf man ernst nehmen, zulassen und genießen. Dürfen uns gut tun sollten uns nur nicht beherrschen, unsere körpereigenen Drogen. Diese flüchtigen Riesen des glücklichen Moments, diese ewig wütende Rumpelstilzchen, die uns schier zerreissen. Atempause. Es ist die Vernunft, die aus mir spricht: Heisses Herz sucht kühlen Kopf fürs Eisbaden und gemütliche Abende vor dem Kamin.
Kürze Dich nicht aus der Gleichung, weil auch Du eine Kugel mit Delle bist, die weiß, dass sie nicht weiß, and when too perfect, dann lieber Gott böse, die weiß, warum sie nur eine Zunge, aber zwei Ohren hat.

Eine Kugel mit Delle, die das Glück dort sucht, wo jede ihrer Geschichten guten Anfang und gutes Ende nimmt: bei uns selbst. Die Mensch ist, der nichts Menschliches fremd ist. Die mehr fragt als antwortet, die Zwischenräume aufspannt, damit Ich am Du ich werden kann. Eine Kugel mit Delle, die wohlwollend erfindet, was das Zeug hält, damit alle gute Figur machen können. Die sich raus traut ins bunte Menscheinander.

Eine Kugel mit Delle, die sich die Mühe macht, mühelos zu sein, die geübt auf die goldene Mitte zwischen Überfluß und Mangel zielt, um immer wieder freudig daneben zu eiern. Die sich von sich selbst nicht alles gefallen lässt. Die wertschätzend für überflüssig erklärt, was nicht überflüssig ist. Die jede Regel bricht, um anderen eine Peinlichkeit zu ersparen. Die so aufmerksam wie nachlässig ist. Eine Kugel, die nicht nach oben buckelt und nach unten tritt. Die den Balken im eigenen Auge und den Splitter im anderen sieht. Weil Sie aufs Verhalten schaut und die Menschen Menschen sein lässt.

Eine Kugel mit Delle, die ihre nächste Kugel liebt, weil sie sich in ihr erkennt.
Ich kann mich gar nicht oft genug an Martin Bubers Satz erfreuen. Weil er so auf den Punkt ist, kein Wort zu viel. So souverän, dass ich denke: Genauso. So sieht's aus. So ist richtig, so fühlt sich's gut an.

Es gibt nicht hier mich und die anderen dort. Jeder auf seiner einsamen Ich-Insel auf den Monaden. Die anderen sind immer schon da. Wir sind auch nur einer unter vielen auf dem Weg zum ich. Ohne Du könnten wir nicht überleben. Dududu schallt es schon ins Babybett von Mama, Papa, Tante und Geschwisterchen. Ohne Gegenüber droht der Kapser, der Hauser im Haus der Einsamkeit. Mini-Ego ohne Hoffnung zu erwachsen.

Doch Bubers Satz ist auch frohe Einsicht, die auf Entwicklung zielt. Weil Menschlein noch Mensch werden kann solange sich sein Ich ans Du hält. Weil es die Verbindungen mit Menschen sind, die unserem Leben seinen Wert geben, mit echten Individuen, am Du zu solchen geworden.
Schau mal einer an. Perspektivwechsel. Die Mokkassins des anderen, nicht nur von sich ausgehen, sich in die Lage des anderen versetzen. Klingt so gut wie schwierig.

Wir sind eben nicht die anderen. Jeder seines Glückes Schmied, jeder vom Schicksal gebeutelt, das Köfferchen tragend. Tief enttäuscht, keiner Schuld bewusst, verletzt, nicht so gemeint, Trampeltier ist Snowflake leid. Alt und jung. Schwarz und weiß. Mann und Frau. Hände zum Himmel, zum Lachen im Keller. Po, Beine Bauch, Grips, Köpfchen, was auf dem Kasten. Gott hat einen großen Garten.

Ne Menge Mokassins. Ne Menge Fußstapfen. Aber einen Versuch wäre es wert. Man muss sich trauen und nicht dem anderen zu verstehen geben: Verstehst Du ja eh nicht! Was könnte man auf dieser Welt eher verstehen als seines gleichen? Den Baum, den Mond, den Papagei? Drum sollten wir's miteinander wagen. Einander zu verstehen.
Mesotes ist die goldene Mitte zwischen Überfluss und Mangel. Im Deutschen: Angemessenheit. In der goldenen Mitte finden sich die Tugenden: Tapferkeit, Besonnenheit, Gerechtigkeit und Weisheit. Weil das Angemessene weder tapfer noch tollkühn, weder ungerecht noch phlegmatisch, weder aufbrausend noch stumpfsinnig und nicht so hybrid ist, sich für einen Weisen zu halten.

Es leben die Großzügigen, weil sie weder geizig noch verschwenderisch sind, die Maßvollen, die genießen können ohne zum Konsumopfer zu werden, die Zufriedenen, die weder himmelhochjauchzend noch zu Tode betrübt sind. Die Freundlichen, die nahbar, aber keine Schleimer sind. Die Angenehmen, die präsent sind ohne sich aufzudrängen und die Aufmerksamen, die nachlässig genug sind, um so demütig wie anmutig zu sein.

Dank an die nach Vollkommenheit Strebenden, die sich auf den Weg machen und darauf vertrauen ihrem Scheitern zuzuzwinkern und wohlwollend auf die Schulter klopfen.
Es geht doch eigentlich immer schief zwischen den Menschen: Schon wieder nicht guten Tag gesagt, so ne Fresse gezogen, sich mit fremden Federn geschmückt, sich für was besseres gehalten, den Knall nicht gehört, keine Miene verzogen, keinen Finger gekrümmt, sich bedienen lassen, ne Frikadelle ans Ohr gelabert, nur von sich gesprochen, über Leichen gegangen, einen Scheiss erzählt, und immer den gleichen, sich selbst bemitleidet, andere schlecht gemacht, als Elefant im Porzellan-Laden Grenzen überschritten, zu nah gekommen, ständig unterbrochen und verbessert, über andere und die eigenen schlechten Witze gelacht, mal wieder nichts geschnallt und nur an sich gedacht!

Was man da macht? Mal ehrlich, wer hat denn jetzt an sich gedacht?
Der Pavianfelsen, das ist Archaik, das ist Ordnung in der Hierarchie. Evolutionsbiologisches Stammhirn, zweibeinige Kultur mit reichlich natürlichen Anteilen. Der Lack der Kultur ist dünn, die Keule nicht weit: Gier, Geilheit, Macht, Ego, Angst und Aggro gehören zu uns wie der Arsch auf den Eimer. Ist doch nur menschlich.

Doch auf dem Pavianfelsen ist niemand allein. Selbst Robinson braucht Freitag und Batman Robin. Der Mensch ist ein bedürftiges nach Anerkennung strebendes Sozialgeschöpf, das von den anderen Zweibeinern gesehen werden will. Ein analoger Schulterklopfer hier, ein digitaler Daumen hoch, ein Herzchen dort, ein gut gemacht, das steht uns gut und hält den Pick-me-Troll in uns in Schach. Gut so. Weil der Affe, der braucht Zucker. Sonst gibt's Saures auf dem Felsen!
Jeder Auftritt ist anders, gut werden sollen sie alle. Doch niemand steht uns so gut im Weg wie wir selbst. Besonders dann, wenn es um was geht: ums Eingemachte. Wenn wir auf den Bühnen unseres Lebens stehen: Alle Blicke auf uns gerichtet, das Publikum in freudiger Erwartung, wir haben zu liefern. Die Buxe voll, der Kopf leer, Hilferuf, doch unser Potenzial antwortet nicht. Derweil die Angst vor Fehlern uns ins Ohr flüstert: Da musst Du durch!

Du kennst das? Du willst dich von deiner besten Seite zeigen? Doch Druck überwiegt Vorfreude? Es fehlt dir an Leichtigkeit und Auftrittsexpertise? Eine neue oder ungeliebte Bühne erwartet dich und deine Zeit ist mal wieder knapp?

Boris und ich unterstützen Menschen auf Bühnen mit dem zu begeistern, was sie selbst begeistert. Wir sorgen dafür, dass Ihr Euch vor, während und nach Euren Auftritten richtig wohl fühlt.
Alles hat ja irgendwie zwei Seiten: Kopf und Zahl. Zeit und Geld. Feiern und Kater. Ich und wir. Nähe und Distanz. In seiner berühmten Parabel "Die Stachelschweine" beschreibt Arthur Schopenhauer eine Gruppe von Stachelschweinen, die sich an einem kalten Wintertag zusammenrotten, damit sie weniger frieren. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr spüren sie die Stacheln des anderen. Diese Prozedur wiederholen sie solange bis sie eine Entfernung voneinander herausgefunden haben, in der sie nicht mehr so arg frieren und einander nicht zu sehr verletzen. Diese angemessene Entfernung nannten sie Höflichkeit.

Jene Kunst im Umgang mit Menschen, die es uns erlaubt einander aushalten und miteinander klarkommen. Das geübte Gespür für Komfortzonen und die gelebte Akzeptanz von Grenzen, den physischen und psychischen. Irgendwas zwischen Komm in meine Arme und Keinen Schritt weiter, Darling!  
"Wir sehen mit den Beinen?
"Wie mit den Beinen?"
"Geh doch, ändert sich alles."
Danke Humberto Maturana für diese schöne Einsicht. Im Menscheinander gilt es beweglich zu bleiben. Im Kopf und mit den Beinen.

Sich selbst und die anderen mit anderen Augen sehen können, das ist eine hohe Kunst. Bisweilen schmerzhaft für großes Ego und lieb gewonnenes Urteil, aber heilsam für Selbstwert und Wertschätzung. Wer mit den Beinen sieht, der macht sich auf den Weg zu den eigenen Verrücktheiten, der entdeckt seine blinden Flecken, begrüßt das Gute im Gegenüber und will das Wohl, das eigene wie das der anderen. Geht doch. Geh doch. Gute Reise.  
shorts, reels, snaps. tik-tok-tik-tok-tik-tok. Die Bildschirmzeit länger, die Aufmerksamkeitsspanne kürzer als ausgesprochen. Zu viele Buchstaben. Lost in Cyberspace. Gib Gummi. Wir überholen uns mal wieder rechts, Fortschritt und Faschismus in Marschierlaune: die KI liegt auf der Lauer, die Autokraten längst im Schützengraben. Algorhythm is no dancer. Daumen runter, Hate Speech hoch, Shitstorm losgetreten, möge er ein Tsunami werden. Alles besser als geghosted, ohne likes, ohne follower. Hier wohnt einer armer Mann, der niemandem was geben kann, eine digitale Null ohne eins. Einsam. Ey Kollege, jammer nich': Leg Dich wieder hin oder gönn Dir: Emotion sells. Boa, Wow, Alda, Digger, Brudi, krass, was geht?

Ich bin platt. Ich hab' die Schnauze voll von Schnauze voll, von großer Klappe! Ich kauf Euch alle! Den Haß, die Angst, die Klugscheißerei, den Narzissmus, das Gelaber, die Beschallung, die hex, die flex, die tricks, die Gangsta, die Qanons, die Bubbles, die Schwurbler, Krakeeler und die dumpfen Echokammern. Und dann schalt' ich Euch alle ab! So wie das Fax.

Dann endlich: Ruhe, der Geist gesund die Erde wieder rund.
Liam Gallagher. Rockstar und wieder Oasis fragt seinen Gegenüber nach jedem Satz: You know what i mean? Die Füllphrase macht sein Englisch wenig Oxford, aber rotzig Manchester. Doch die Frage ist im höchsten Maße höflich: Verstehst Du mich? Kommunikation ist ein einziges Missverständnis, da schadet es nicht, sich ab und zu vergewissern, ob der andere noch folgen kann.

Wenn Sender und Empfänger aufeinandertreffen, dann geht's rund: Hörst Du mir überhaupt zu? Rede ich chinesisch? Fachchinesisch at least. Welches Ohr ist das jetzt? Appell, Selbstauskunft oder Denglisch? Du wiederholst Dich! Darf ich ausreden? Laberrhabarber. Ohne Punkt und Komma! Wann kommt der Bus mit den Leuten, die das interessiert. Ich war noch nicht fertig! Und ich völlig. Ganz schön bossy. Mimimimi. Eine Frage hätte ich. Und ich Antworten ohne Ende. Du hört Dich so gerne selbst reden. Musst Du gerade sagen, Frikadelle. Toxisch. Weil, die Chemie nicht stimmt.

Lass' noch mal von vorn anfangen. Don't look back in anger.
Es gibt Sätze, die sage ich immer wieder. Weil sie mir so gut gefallen und weil ich stolz bin, dass ich mir den Satz so gut gemerkt habe, dass ich ihn gelassen aussprechen kann: Mit der Sicherheit des Verstehenden und der Freude über das geistreiche Fundstück. Mit dem richtigen Timig fühlt er sich fast an wie selbst erdacht. Stimmt aber nicht, Ball schön flach halten; ist von Christian Morgenstern. Lyrischer Fixstern, Masterclass: "Humor ist die Betrachtung des Endlichen vom Standpunkt des Unendlichen."

Die eigene Endlichkeit kann ja traurig machen, wenn die Hoffnung zuletzt aber doch stirbt. Aber muss ja nicht, kann ja dann noch mehr Spaß machen, die eigene Endlichkeit. Carpe diem, ich bin hier noch nicht fertig statt jeden Tag ein bisschen sterben im Angesicht des eigenen Abgangs! Ich lach' mich tot. Wie es am Ende wird, das werden wir dann ja noch sehen, dann, wenn es heißt: Hurra, wir leben noch! Witz komm raus, Du bist umzingelt!

Worüber kann Gott lachen? Über unsere Pläne. LOL. Ist auch nicht von mir, ist aus der Bibel. Und die muss es wissen.
Jeder hat das Gefühl auf alles Mögliche ein Recht zu haben, mutmaßte der Autor Asfa-Wossen Asserate in seinem Buch Manieren. Dabei hätten wir, hörten wir nur ernsthaft in uns hinein, nur auf eines ein Recht: Auf einen ordentlichen Tritt in den Hintern! Ich kann da jedesmal drüber lachen. Ich liebe Erdungen: Flieg nicht zu hoch mein kleiner Freund!

Ich komm' dann mal runter von meinem hohen Roß. In Demut steckt ja Mut: Auf den Knien hat man einen guten Überblick über die eigene Bedeutung. Das klingt hart, aber die Wahrheit ist nun mal eine ehrliche Haut. Die Einsicht in die eigene Unvollkommenheit tut gut. Weil wir auf Augenhöhe kommen, weil wir uns trauen, um Entschuldigung zu bitten, selbst wenn wir unsere Hände in Unschuld waschen könnten. Die Einsicht in die eigene Endlichkeit legt uns Wesentliches nahe und Unwesentliches bei Seite. Wer seine eigenen Verrücktheiten in den Blick bekommt, der macht sich weniger verrückt und wer freiwillig auf die Knie geht, der wird nicht von der eigenen Wichtigkeit in die Knie gezwungen.
Mittendrin statt nur dabei. Super Line. Als Autor und Texter liebe ich sowas. Champions-League. Habe ich bestimmt schon mal erwähnt diesen alten DSF-Claim, aber die guten Dinge darf man mehrfach sagen, sagt mein Freund Kajo. Damit man auch verstanden wird.

Wer sich in der Kunst des Umgangs üben möchte, der sollte keine Zeit verschwenden, um mittendrin statt nur dabei zu sein. Die Meister:innen gehen dahin, wo die Menschen sind: ins bunte Menscheinander, raus aus der Bubble, rein ins echte Leben. Auch dahin wo es weh tut, wo man sich fremd fühlt, sich schämt, für sich und andere. Dort wo die einen frei Schnauze reden und bei den anderen der Stock im Arsch zum guten Ton gehört. Dort, wo es lauter ist als die Polizei erlaubt und steifer als am Jägerzaun.

Eine gute Figur machen in Pommesbude und Sterne-Restaurant. Der Selbe sein, doch nicht der Gleiche. Zwischen den Welten wandeln, sich anzupassen verstehen ohne ein Schmeichler zu sein. Geschmeidigkeit ist keine Zier, ins echte Leben kommen wir nur mit ihr. Übung macht die Meister:in.
Deep Talk: Jeder ganz bei sich und daher beim anderen. Was macht eine echte Begegnung aus? Eine an die man sich gerne erinnert, weil es gepasst hat, weil es so sein sollte, zugewandt, in einem Zwischenraum, in dem nichts zwischen uns steht?

Zuhören, die eigenen Gedanken zurückstellen, um dem anderen bei der Entwicklung der eigenen zu unterstützen, sich auf den anderen einlassen als der, der er sein will, um zu verstehen, wer er ist. So denken, dass die Möglichkeiten wachsen einander besser zu verstehen, so sprechen, dass die anderen verstehen, was ich meine und Räume so gestalten, dass sie Verständigung stützen und nicht stören. Dann könnte es klappen.

Und wenn nicht? Auf meinen Freund Sebastian hören: Immer weitermachen!
Der Finger an der eigenen Nase kann nicht auf andere zeigen. Jeder nickt und keiner fühlt sich angesprochen und Einsicht ist keine Besserung! Ich kann es mir nicht oft genug sagen, weil die Verführung groß ist, sich mit einem Heiligenschein auf die Tribüne zu setzen. Weil, eine Dumpfbacke finden wir immer, eine, die anderen noch größere Frikadellen ans Ohr labert, die noch verletzender ist, noch mehr mansplaint, noch mehr langweilt, noch lauter über die eigenen Witze lacht, noch weniger den Knall gehört hat.

Einen Deppen, der den Igel in der Tasche hat, zum Lachen in den Keller geht, sich für was Besseres hält, keinen Finger krümmt, sich selbst am liebsten reden hört, was in den falschen Hals kriegt, schwer von Begriff, den Mund nicht aufkriegt, nicht zu Potte kommt und allen über den Mund fährt.

Mund abputzen, doof gelaufen und sich denken: Glück gehabt, kenn ich, heute durften mal die anderen ran...
Wenn ich mit Menschen zusammenarbeite, weil aus schönen Ideen gute Ergebnisse werden sollen, dann sage ich immer wieder: Bloß keinen Vollendungszwang! Auftritte brauchen Leichtigkeit keine 120%. Als schriftlicher Text und in der gesprochenen Rede: Man muss aufhören können. Feierabend. Die Verschlimmbesserung ist eine echte Nervensäge, ein Teufelchen, das uns rät weiterzumachen, noch ne Runde zu drehen, viel hilft wenig! Vertrau mir.

Weniger werden lautet die Devise! Loslassen, Kill your Darlings, Deine Dasmachtmansos und Deine Stützräder. Weil nur dann das aus Dir rauskommt, was wesentlich ist, was Deins ist, was Du bist. Aus freien Stücken in einem Guss. Deine Essenz in full flow! Passt. Klingt gut. Ab dafür.
Perspektivwechsel beschäftigt mich. Bereits die dritte Illustration von Johanna Benz zu diesem Thema. Jeder von uns schaut halt mit seiner eigenen Brille auf diese Welt, macht sich ein eigenes Bild. Schön, wenn es bisweilen ein gemeinsames ergibt. So wie bei Johanna und mir. Ihr Graphic-Recording war ein wunderbares Experiment im Zwischenraum von Sprache und Bild. Zwischen dem, was ich sage und dem, was sie hört und ins Bilde setzt und aus zwei Perspektiven etwas eigenes Gemeinsames entsteht. Etwas, das für sich spricht.

Für mich ein großartiges Beispiel dafür, was passieren kann, wenn sich Menschen auf einander einlassen und ihre Begegnung gemeinsam gestalten. Wenn sich beide mit ihren Perspektiven und Talenten einbringen, sich gegenseitig Raum lassen und einander vertrauen, dass der andere schon weiß, was er wie tut. Saugut.  
Der geht gar nicht, der Typ! Die macht mich fertig, die Alte! Geh' mit Gott, aber geh! Ich kann die Fresse nicht mehr sehen. Das Tischtuch in tausende Schnipsel zerschnitten, die Friedenspfeife zerbrochen, Versöhnung fällt aus wegen is nich. Wenn jeder seiner Wege gehen kann und keiner Steine in den Weg legt, dann auf Nimmerwiedersehen. Live or rest in peace. Hauptsache Du machst, dass du Land gewinnst!

Aber was, wenn das nicht geht? Wenn die liebe Seele keine Ruhe findet? Weil man einander nicht ausgesucht hat, weil's halt Familie ist, liebe Kollegen sind oder König Kunde? Die ganze Mischpoke halt, die einem den letzten Nerv rauben, 24/7!

"Gibt's doch, oder? Nervt doch total!"
"Total."
"Und jetzt?"
"Wertschätzend Grenzen ziehen, und wohlwollend weitermachen."
"Schon klar."
"Finde ich auch."
"Du mich auch!"
Kopf, Nerven und Fassung verlieren. Blind vor Wut. Sich vergessen. Von allen guten Geistern verlassen. Außer sich sein. Neben der Spur, von der Rolle, in die Luft gegangen, ohne Sinn und Verstand. Aber auch: sich zusammenreißen, auf die Zunge beißen. Herr seiner Sinne sein. Sich im Griff haben.

Wenn Kopf, Herz und Bauch miteinander ringen dann ist ordentlich Rummel, unsere Sprache ist voll Wechselbädern von Gefühlen, durchgebrannten Sicherungen inklusive. Aus der Haut gefahren und wieder bei sich sein. Alles unter Kontrolle. Gutes Gefühl. Der Duft von Freiheit. Let the good times roll.

Wenn Viktor Frankl einen psychotischen Patienten nach einer unvermittelten heftigen Wutattacke fragt: Wem zuliebe hast Du Dich wieder gefangen?, dann lenkt der den Blick auf dieses Freiheitsparadoxon. Hochfahren und Reinsteigern, das kann jeder, Gründe gibt's Millionen, aber wieder runterkommen, wieder raus steigern? Dafür gibt's nur einen: "Ich kann mich beherrschen, der Liebe wegen. Ich bin so frei."
Wenn Martin Buber recht hat und wir am Du zum Ich werden, dann heißt es: Raus, unter die Menschen, wo Ich und Ich und Du und Ich Brüderschaft trinken. Wer den Mut hat unter Menschen zu gehen, der lernt, wie sich Du zum Ich verhält. Da, wo viele Dus den Finger in die Ego-Wunde legen, da beginnt das Ich. Weil ich bin halt so und man muss mich nehmen wie ich bin, meist das Du und nicht das Ich entscheidet. Auch wenn Ich das anders sieht.

Da aber die Dus wenig Tacheles reden und unser Ich ein Sensibelchen ist, muss es - das Ich - lernen zwischen den Zeilen zu lesen und Zeichen zu erkennen, die die Dus senden, wenn es mit sich per Du sein will. Wenn Ich und Ich per Du sind, dann klappt's auch mit dem Menscheinander. Nie immer, aber immer mehr. Weil, wer sich kennt, sich im anderen erkennt. Weil, wer seine Macken, Ticks und Marotten in die Arme schliesst, seinen Mitmenschen nicht vorschnell an die Gurgel geht.
FIL ist so intelligent wie lustig. Den tollen Satz Die Antwort ist der Tod der Frage, den habe ich ihm geklaut. Das wird ihn nicht stören, er quillt über von solchen Sätzen. Vielleicht freut er sich sogar, dass er nun einen Satz weniger hat.

Auch mein Freund Martin widmet sich dem fragenden Denken schon sehr lange, weil er sich fortwährend die Frage stellt: Welche Fragen sollten wir uns heute stellen, damit wir morgen die richtigen Fragen stellen? Ha, da guckt es doof aus der Wäsche das Ausrufezeichen, weil keine Antwort weit und breit. Wer fragt ist mutig, wer sich in die Frage stellt ein wahrer Teufelskerl, weil er Möglichkeitsräume öffnet, Bubbles piekst und Echokammern schließt. Wer sich in Frage stellt, der kommt in Frage.

Perfekt geeignet für alle, die die Schnauze voll haben von Klugscheißen, Bescheid wissen, voll die Ahnung haben, Sophistik und Rechthaberei. Sogar der eigenen.
Was mich begeistert? Der Umgang mit Menschen. Das, was alles schief gehen und das, was alles gelingen kann zwischen uns Menschen. Das, was wir selbst dazu beitragen, wenn es richtig krachend scheitert und das, was wir tun können, damit wir einander gut tun. Damit wir sagen können: Schöner Abend. Gute Type. Nett, war das. Geht doch. Gerne wieder. Soooo schön. Augenhöhe. Respekt und fair enough.

Wir leben nicht auf einsamen Inseln und wir können ne Menge dafür tun, dass wir nicht so tun als ob bis wir nur noch um uns selbst kreisen. Wie das geht? Vielleicht ja so: Indem wir uns durch Unterschiede nicht verrückt machen lassen und nach den Gemeinsamkeiten suchen, nach dem, was uns verbindet. Weil wir Menschen sind. Des wohlwollenden Denken und wertschätzenden Handelns mächtig und jederzeit  zum exakten Gegenteil in der Lage. Weil jeder von uns ordentlich einen an der Murmel hat, wie mein Freund Lars so gerne sagt. Sogar wir selbst.
Wären die Menschen doch aufmerksamer, freundlicher und zuvorkommender. Ach wären sie doch ein klein wenig mehr so – wie wir selbst.

Vielleicht grüßt mein Nachbar ja zurück, wenn ich ihn einfach mal grüße. Vielleicht lächelt die unfreundliche Bedienung, wenn ich Danke sage. Vielleicht hört mir ja wirklich einer zu, wenn ich nicht stundenlang davon rede, warum Zuhören so wichtig ist.
Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Aber bestimmt sollten wir das Paradies öfter in unserer eigenen Welt suchen. Und da anfangen, wo jede unserer Geschichten ihren Anfang und ihr gutes Ende nehmen kann: bei uns selbst.
Im Zwischen spielt die Musik. Im Zwischen findet Begegnung statt. Der Zwischenraum, der sich aufspannt, wenn keiner macht, sondern beide sind.

Im Zwischen kommen wir zur Ruhe, wo sich jeder zeigen kann: so wie er ist, wie er sein möchte und könnte. Wo keiner die Wahrheit mit Löffeln frisst, und niemand jemandem die Leviten liest.
Wo Neues, Tiefes und Lustiges entsteht. Wo Einsicht, Irrtum und Freude zu Hause sind. Wo jeder bei sich, weil beim Anderen ist.

Wo einer zu wenig ist, weil es zwei braucht. Zwei, die mehr lassen als tun, zwei die hören: zu, hin und hinein. Zwei Seelen, die einander berühren.
Die Glücklichen.
Richtig oder falsch? Was weiß denn ich. Manchmal beides, manchmal keines. Im Miteinander ist mehr Frage als Antwort gefragt, mehr Mut sich selbst in Frage zu stellen. Zum Beispiel in die 17. aus Max Frischs wunderbarem Buch FRAGEBOGEN:
Überzeugt Sie Ihre Selbstkritik?

Kritik soll ja Geschenk sein und eingeschenkt wird reichlich. Vom Selbst dem Anderen. Im Brustton der Überzeugung: Dass früher alles besser war und morgen alles schlechter wird als es eh schon ist.

Der Höfliche ist der Dumme, der Unhöfliche der andere. Klappe zu, Wohlwollen tot. Finger zeigen eben lieber auf fremde Nasen als auf eigene. Keine Frage.
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst steht im 3. Buch Mose und der Chor aus Beethovens Neunter schmettert: Alle Menschen werden Brüder!
So viel WIR auf einmal. Aber warum sollte mich das Glück meiner Mitmenschen eigentlich kümmern? Wo ich schon mein eigenes nicht finde?

Weil „selbst allein” gegen „wir zusammen” auf einsamem Posten steht. Weil die unsichtbare Hand des Marktes niemanden streichelt und der Ego-Trip in der Einsamkeit endet. Während die anderen gemeinsam denken, reden, lachen, weinen und knutschen. Mit Menschen Tisch, Bett, Sorgen und Freuden teilen: that’s the way love goes.

Der Mensch ist dem Menschen auch Wolfe, aber in erster Linie ist der Mensch dem Menschen Mensch.
ICH sucht DU. Und findet DICH. Wenn DU unter die Leute geht und sich als DU zeigt, dann begegnet DIR Dein ICH. Im Spiegel der anderen. Wenn DU zu DU statt zu ES sprichst. Wenn das ICH das DU in jeder Begegnung für möglich hält, dann geht so einiges zwischen Menschen. Wenn DU mit kindlicher Begeisterung den Menschen im Menschen suchst, dann wird DU DICH finden.

Wenn niemand nie bloßes Mittel sondern immer auch Zweck ist. Wo Mittel sich in Luft auflösen begegnen wir einander.
Wo das Mittel aber das DU zum ES macht, wo die anderen zu bloßen Dienern unserer Zwecke werden, da bleiben wir einander fremd.

Wo DU nur noch JEMAND ist, da kann sich NIEMAND mehr begegnen. Wo das DU niemanden interessiert, nur das, was ES mir bringt, meinem ICH, das eigentlich bloß EGO ist.
Terenz sagt: Ich bin Mensch, mir ist nichts Menschliches fremd. Gott sagt: Ich habe einen großen Garten.

Dort tummeln sich wunderliche Wesen: wir. Unter sich und unter Fremden. Als Alte unter Jungen und als Junge unter Mädchen. Mit Sternchen und Unterstrich. Mit Stock im Arsch unter Geweihen überm Hintern. Als Lauch unter Fleischbergen, aus höherem Hause down to earth. Auge in Auge, mit und ohne Zähne. Als Kartoffel bei Habibi. Als Neigeschmeckter im Deutschländle. Als Hänschenklein unter Legenden. Als denk- mir-meinen Teil unter geraderaus. Hochdeutsch, Dialekt oder radebrechend, in a foreign language mit Händen und Füßen. In den Armen und manchmal auch am Hals. Achselzuckend, begeistert, abgeschreckt und aufgeweckt.

Am besten lernt man den Umgang mit Menschen eben unter Menschen.
Zu viel Gefühl? Ach was! Ich unterdrücke keine Emotionen. Schon gar nicht meine eigenen. Schnauze Kopf, ich höre auf Bauchgefühl! Gerne ohne Sinn und Verstand. Niemals ohne mein Herz am rechten Fleck, das ich auf der Zunge trage.

Ist ja gut, denkt sich derweil die Contenance und gibt gelassen mit John Cleese zu bedenken: Wer seine Emotionen nicht kontrollieren kann, der versucht das Verhalten anderer zu kon- trollieren. Empfindlich, nicht sensibel.
Wer kopflos die Contenance verliert, verliert Gesicht und Mitmensch. Wer alles so heiß isst, wie es gekocht wird, hat mehr Meinung als Ahnung und jede Menge Urteil, während er trotzig auf 180 mit Scheuklappen um sich selbst kreist.

Contenance: Damit das Allzumenschliche mal die vorlaute Klappe hält und das Menschliche Luft zum Atmen hat.
Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist, liess Goethe schon im Faust den Baccalaureus sagen. Faust in der Tasche, nicht unser Ding: Nett ist die kleine Schwester von Scheiße und böse sind die Gutmenschen. Auf hohle Phrasen à la „Wie geht es Ihnen?” antworten wir auf gut Deutsch unverhohlen: BESCHISSEN!

Wir wollen um jeden Preis die Wahrheit, ob sie angenehm oder unangenehm ist. Ungeschminkt muss sie sein, die Wahrheit: ISSO! Höflichkeit kann mich mal. Ein Hoch auf Sankt Tacheles! Während Ihr noch zwischen den Zeilen lest, winken wir schon munter mit dem Zaunpfahl, Ihr Vollpfosten!

Au Backe! Denkt sich da die Höflichkeit und seufzt auf die Frage, ob man lügt, wenn man höflich ist: Hoffentlich.
Ich fragte Siri nach dem Weg. Korrigierte mein Ziel und entschuldigte mich. Siri antwortete wohlwollend: Kein Grund sich zu entschuldigen. Formvollendet. Ich war gerührt. Siri erklärt für überflüssig, was nicht überflüssig ist. Das Lieblingsspiel aller Acht- und Aufmerksamen.

Aufmerksam sagt achtsam Danke, Bitte oder Sorry. Nun erklärt Achtsam aufmerksam eben diese Achtsamkeit für überflüssig: gern geschehen, keine Ursache, da nicht für, jederzeit, nicht der Rede wert oder Schwamm drüber.
Soweit, so wunderbar.

Blöd ist nur, wenn niemand Danke, Bitte oder Sorry sagt. Statt Spaß an der Freud das Ende aller Spielfreude. So gerne hätten wir für überflüssig erklärt, was nicht überflüssig war. Egal. Was soll’s. De nada. Kein Grund sich zu entschuldigen.
Ich springe nicht wie von der Tarantel gestochen auf, sondern schwebe leicht wie eine Feder. Ich schließe Fenster auch dann, wenn mir selbst nicht zieht und hebe für andere auf, was ihnen herunter fiel, ohne dass ihnen auffiel, dass ich aufhob, was fiel. Ich mache mir die Mühe, mühelos zu sein.

Man nennt mich Sprezzatura. Ich habe die Lizenz zur Lässigkeit. Ich bin die Kunst, die verbirgt und bezeigt, dass alles was man tut, lässt, sagt oder verschweigt ganz mühelos und ohne großes Nachdenken zustande kam.

Aber ist der Umgang mit Menschen nicht bisweilen sehr mühsam? Natürlich ist er das, doch will ich davon nichts wissen.
Die Höflichkeit kennt nur sich selbst: Unhöflichkeit? Nie gehört. Fettnäpfchen? Klingt ja grauenvoll. JA zur Freude mit Menschen und NEIN zur Angst vor Fehlern! FEHLER, allein schon dieses hässliche Wort. Es gibt nur nur einen Fehler: Fehler zu benennen.

Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein, wer mit mir ist, erhebe sein Glas! Trinkt jemand versehentlich aus der Fingerschale, die zum Reinigen der Hände gedacht ist, erheben wir unsere eigene Fingerschale zu einem herzerwärmenden Toast auf einen ganz wunderbaren Menschen!

Schlage jede Etikette in den Wind, wenn Du dadurch anderen Menschen eine Peinlichkeit ersparen kannst.
Wer beim anderen bleibt, kommt nie zu sich. Wer bei sich bleibt, nie zum anderen. Schau mich an sagt das Verhalten, lass’ die Menschen Mensch sein. Weil was andere tun, auch Du tust. Weil was andere lassen, auch Du lässt.

Schau auf mich, sagt das Verhalten. Dann siehst Du Dich: In Unverschämtheit, Ungeduld und Unsicherheit. In Überheblichkeit, Überforderung und Übertreibung. Schamlos, respektlos, ohne Anstand und Gewissen.

Nein, das ist nicht was ganz anderes! Weil wir alle different but the same sind und die, die erwarten, meist lange warten.
Zwischen Menschen geht ne Menge schief: Aus Mücken werden Elefanten, aus Missverständnissen Konflikte, aus Liebe Rosenkrieg; ohne Humor geht da wenig.
Humor bringt uns zum Lachen, wenn uns zum Heulen zu Mute ist. Mit ihm lachen wir über uns lauter als über andere, erzählen die guten Witze und lachen über die schlechten.

Das Leben ist zu kurz, um es uns gegenseitig zur Hölle auf Erden zu machen; und zu lang, um uns nicht am Paradies auf Erden zu versuchen. Scheitern inklusive, ohne den Humor zu verlieren. Sehr witzig.

Humor ist die Betrachtung des Endlichen vom Standpunkt des Unendlichen. Wissen wir seit Christian Morgenstern.
Wir Endlichen, die so unendlich komisch sind.
Mittelmaß, das klingt nach grauer Maus, nach 3 minus, nach B-Movie, nach: macht nix kaputt. Doch die Mitte zwischen Überfluss und Mangel ist eine goldene: Zwischen zu viel und zu wenig liegt genug. Zwischen feige und tollkühn tapfer, zwischen hitzköpfig und phlegmatisch besonnen. Zwischen kriegt keinen Ton raus und Frikadelle am Ohr liegt angenehm. Und da liegen sie gut, die mittleren Maße.

Weil zu oft drüber ständig draußen heißt und immer zu wenig nicht mehr dabei. Weil goldene Mitte immer glänzenden Eindruck macht. Niemanden ungefragt siezt oder duzt, gute Fragen stellt ohne auszufragen, Geschichten erzählt ohne zu langweilen und gut ankommt ohne sich anzubiedern. Angemessen. Damit das eigene Glück zum Glück der Vielen werden kann.

Wir sind so frei.
Heinrich Böll verachtete die Höflichkeit, weil er sie mit Dünkel verwechselte: La Bruyère erwidert: Lieber Schein als gar kein Sein und Alain schätzte höfliche Menschen weil sie erkennen, wo das Menschliche im Zwischenmenschlichen Schaden nehmen könnte, bevor es Schaden nimmt.

Für Adolph Freiherr Knigge ist die Kunst im Umgang mit Menschen der Wille zur Geschmeidigkeit. Die Kunst, sich bemerkbar, geltend, geachtet zu machen, ohne beneidet zu werden; sich nach den Temperamenten, Einsichten und Neigungen der Menschen zu richten, ohne falsch zu sein; sich ungezwungen in den Ton jeder Gesellschaft stimmen zu können, ohne weder Eigentümlichkeiten des Charakters zu verlieren, noch sich zu niedriger Schmeichelei herabzulassen.

Es braucht ein Menschenleben, sich in dieser Kunst zu üben. Es wird ein erfülltes sein.
Unhöflichkeit ist nichts weiter als ein Ausdruck von Angst. Die Menschen fürchten, nicht das zu bekommen, was sie möchten. Würden sie doch nur geliebt und sie gingen auf wie eine Blume. Sagt Monsieur Gustave, Concierge im Grand Budapest Hotel. Wie wahr: Vordrängler, Nörgler, Buffet-Turmbauer, Wutbürger und Internet-Trolle sind zu kurz gekommene Liebesbedürftige. All you need is love, love is all you need. Weil Liebe sagt: Fürchtet Euch nicht!

Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst. Die gute alte Bibel, um keine höhere Einsicht verlegen. Weil: wie Dich selbst.
Ohne Liebe zu uns selbst bleibt die Angst. Vor sich und seinen Nächsten. Wer sich selbst nicht leiden kann, fängt an sich zu bemitleiden: Wie sollen mich die mögen, die ich nicht mag, weil ich mich nicht mag? Sie gucken mich mit dem Arsch nicht an, mit dem ich immer alles einreiße.

Ich hasse meine Nächsten wie mich selbst. MON DIEU!
Kein Mensch ist perfekt, alle ganz schön unperfekt. Aber alles gut, sagt der koreanische Videokünstler Nam June Paik, weil: when too perfect, lieber Gott böse. So strebe nach Vollkommenheit im Wissen, dass Dein Streben unvollkommen bleibt.

Glückliche Menschen, wie wir da so unseren Stein den immer gleichen Berg hoch rollen. Probier’ noch mal. Und wenn nicht, probierst Du es eben noch mal. Mach Fehler, sogar die selben, nur aufgeben gilt nicht. So hört sich Gnade an: Einander vergeben und ermutigen, weiter zu machen.

Im Wissen das Miteinander ohne Mit Ohneeinander ist. Dass es unerträglich wird, wenn ertragen unmöglich und an Stelle von Gelassenheit Gnadenlosigkeit das Urteil fällt. Weil lieber Gott dann wirklich böse.
Wer nackt im Glashaus sitzt, der sieht vor lauter Steinen die eigene Nacktheit nicht. Der glaubt seine Meinung sei ISSO. Is aber Blödsinn. Wer aber seine Meinung fürchtet, der glaubt nicht länger den Scheiß, den er über sich und andere denkt. ISSO!

Pippi Langstrumpf sagt zu Tommi und Annika: Ihr müsst erfinden, was das Zeug hält, weil könnte ja sein, dass ihr selbst die Axt im Walde seid als die Euch die anderen begegnen. Haltet zu Gute, pocht nicht aufs Schlechte. Malt Euch doch die Welt so, dass sie uns gefällt! Wer an die Wahrheit glaubt, der erfindet eine Realität, in der die Möglichkeiten wachsen.

Das haben wir vorher noch nie gemacht, sagt Pippi: also bin ich völlig sicher, dass wir es schaffen. Isso.
Die Menschen gehen mir auf die Nerven. Denken nur an sich und nicht an mich. Reden obwohl ich was zu sagen hätte. Machen sich Gedanken, die ich längst gedacht und Erfahrungen, die ich längst gemacht.

Erklären Selbstverständliches zum Besonderen. Stehlen mir die Show mit ihrer Kleingeistkunst. Streicheln ihr Ego statt mich in den Arm zu nehmen. Lassen, was sie tun könnten und tun, was sie lassen sollten. Leben auf ihrem eigenen Planeten.

So wie Du auf mir, spricht da mein Planet zu mir. So wie ich auf Dir. Denke ich.
Und sehe was, was ich nicht sah:
Ihre Mühe mit mir.
John Kayser berät Menschen und Organisationen darin, sich heute für morgen zu entwickeln. Ich habe mit John gesprochen, gedacht und gearbeitet und dabei viel über mich als Mensch und das Wesen von Unternehmen gelernt. Außerdem habe ich John ein Feedback auf meine Arbeit zu verdanken, dass mir sehr geholfen hat und das ich niemals selbst so hätte schreiben können.

"Seine Arbeit ist so kreativ wie produktiv. Michael hört zu, denkt mit und stößt zum Kern vor, damit aus einer schönen Idee ein schönes Ergebnis wird. Michael stellt gute Fragen und sortiert meine Antworten. Er stellt Beziehung zwischen ihm und mir als Sprechendem her, zwischen dem von mir Gesagten und dem von ihm Gehörten."

Danke John, dass ich nun noch besser verstehe, was ich da tue im Dialog mit meinen Klient:innen. Der Mensch wird eben am Du zum ich. Wie wir von Martin Buber wissen.

Danke John. Für Dein Wissen, Dein Struktur geben, Deine Neugier und Inspiration. Fürs beyond und den Mut, hinter die Kulissen des eigenen Denkens und Fühlens zu schauen. Weil sich im Ungewissen die eigenen Gewissheiten in Frage stellen können, um mit neuen Antworten ins Gewohnte zurückzukehren.
Julia Habich und ihr Bruder Fabian verantworten ein Familienunternehmen. Unternehmen und Familie, das ist immer etwas Besonderes. Große Fußstapfen, eine Menge Verantwortung und Nähe zu den Menschen, die ihr Bestes fürs Unternehmen geben.

Mindestens einmal im Jahr ist es Fabian und Julia ein Anliegen, denen, die das Unternehmen tragen, ihren Mitarbeitern zu sagen, wie sehr sie deren Arbeit wertschätzen. Weil Erfolge nur gemeinsam gelingen und geteilter Erfolg doppelte Freude ist. Weil bei ThermoTec in Weilburg gilt: Ob Sommerfest oder Jubiläum: Gute Worte und gute Taten gehören zusammen. Gestern, heute und morgen – Immer gemeinsam.

Danke Julia, Danke Fabian. Für Eure Wertschätzung für die Menschen, die Euer Unternehmen zu dem machen, was Eurem Vater vorschwebte. Danke für die Möglichkeit, Euch mit meinen Möglichkeiten darin zu unterstützen, dass Eure Worte für Euch sprechen.
Verena Vieracker arbeitet mit kleinen und größeren Menschen daran, dass sie die Freude am Lernen (wieder-) entdecken. Weil Lernen geil ist und es supersauviel Freude ist, Menschen von 0 bis 99 zu unterstützen, mit offenen Augen, Ohren und Armen durch die Gegend zu laufen, um über sich selbst, die anderen und die Welt Neues zu lernen. Weil Lernen dann so richtig Spaß macht, wenn eine Druck vom Kessel nimmt.

Danke Verena, dass Du jederzeit was Neues aus Kopf und Herz zauberst und mich mit Deiner Begeisterung begeisterst. Danke, dass Du kein Blatt vor den Mund nimmst und dabei so liebevoll und quirlig bist, wie Du bist. Nicht die beste Version von Dir sonder Du selbst.

So konnte ich Dich kinderleicht darin unterstützen, zukünftig noch mehr auf Deinen Kopf und Dein Herz zu hören und andere mit dem zu begeistern, was Dich selbst begeistert. Yiiiiiiiepppppieeeeyyeah!
Marcus Bensmann und ich kennen uns seit Schulzeiten. An Engagement hat es ihm nie gemangelt: Klassensprecher, Schülersprecher, später dann bis heute Journalist. Einer, der dahin geht, wo es weh tut, wo er Steine rumdrehen kann unter denen sich so manches mal die hässliche Seite unseres Menschseins zeigt. Dann, wenn usbekische Staatsgewalt auf die eigene Bevölkerung schiesst, russische Raketen Passagiermaschinen attackieren, deutsche Apotheker Krebsmittel panschen oder in Potsdam über die Remigration von Millionen phantasiert wird.

Danke Marcus. Du bist ein Correctiv für unsere Freiheit. Für unsere demokratische Lebensart. Danke für Deinen Mut, Dich mit den Mächtigen und den sich Ermächtigenden anzulegen. Danke für Deine gute Verteidigung unserer Demokratie in stürmischen Zeiten.
Boris Beimann war so nett, Peter und mich miteinander bekannt zu machen. Peter Palmer spielt Posaune und ist Coach und Speaker. Peter unterstützt Menschen und Teams darin, besser zuzuhören. Diese Königsdisziplin der Kommunikation auf den Bühnen unseres Lebens: Zuhören. Als Posaunist hat Peter gelernt sehr genau zuzuhören, was es braucht im Zusammenspiel der Instrumente und welchen Beitrag er mit seiner Posaune leisten kann, damit es gut klingt.

Als systemischer Coach greift er auf dieses Wissen zurück, weil auch Menschen und Teams in Unternehmen davon profitieren, dass das Zusammenspiel von Mensch zu Mensch gut klingt. Shut up and listen überschreibt Peter seine Arbeit. Nicht um jemanden den Mund zu verbieten, einfach, weil es gut tut, der eigenen Zunge mal ne Pause zu gönnen.

Danke Peter für Dein Vertrauen in meine Arbeit und Dein Zuhören. Danke für die Möglichkeit Sparringspartner Deiner Ideen gewesen zu sein. Und ein fettes thank you very much für unseren  Podcast. Ein schönes Gespräch war das und die Bestätigung, dass uns mit dem Zuhören eine ganz wunderbare Möglichkeit zur Verfügung steht, um uns und unsere Mitmenschen besser zu verstehen.
Dorina Tessmann und ich haben uns im Rahmen eines gemeinsamen Projektes für den Moses-Verlag kennen gelernt. 6 x 50 Karten zum besseren Miteinander. 6 x Knigge. Mit Moritz auf dem Cover. Ob Büro, Social Life, Essen oder Smartphone, immer das gleiche stimmige Prinzip: Der eine schreibt, die andere zeichnet. Zusammen wird was Schönes draus. Moritz, Kajo und ich waren begeistert.  

Als ich die Idee zu meinem Buch "Menscheinander" hatte, war mir klar, Worte alleine reichen mir nicht, ich möchte Bilder. Ich würde gerne noch mal mit Dorina Tessmann zusammenarbeiten. Weil Phantasie Form braucht. Geschrieben und gezeichnet.

Danke Dorina für das Mitdenken meiner sehr persönlichen frei drehenden Texte. Danke fürs Mitreisen in meinen Kopf und das Umsetzen mit Deinem Talent und Deiner Vorstellungskraft. Und schon wieder: Zusammen wird was Schönes draus.
Als Referent für Kommunikation der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik war ich im letzten Jahr auf dem Deutschen Stiftungstag in Hannover. Lehrreiche und spanende Vorträge und Panels zu Themen, die Stiftungen bewegen inklusive. In gesprochenen, aber auch in visualisierten Worten: genannt Graphic Recording, mir zuvor unbekannt. Am Stift: Johanna Benz, die zuhört und Gesagtes zu Papier bringt. Übertragen auf große Leinwand, so dass das Auditorium gleichzeitig hört und sieht, was in Deutschland so gedacht und gemacht wird, um dem Gemeinwohl Nutzen zu stiften.

Mich hat das begeistert und ich habe Johanna angesprochen, ob sie sich vorstellen kann, auch meinen Gedanken ihre Gestalt zu geben, damit aus Gesagtem Gezeichnetes werden kann. Und Gott sei Dank: Sie konnte sich das vorstellen. Boris war so nett mich zu interviewen, damit ich in dialogischen Schwung komme und Johanna hat dann gezeichnet, was das Zeug hält.

Danke Johanna, dass aus Deinen und meinem Gedanken etwas Gemeinsames, etwas Neues und doch Vertrautes entstanden ist. Darüber, was ich tun kann für die Menschen für die ich arbeite und darüber, was es braucht, damit das Menscheinander gelingt. Danke für Dein Ausgezeichnetes meines Gesagten.
Dr. Jesco Kreft ist Geschäftsführer der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik und trotzt der Einsicht, wonach man sich entweder für die Ethik oder die Wirtschaft entscheiden müssen, wenn man sich für die Wirtschaftsethik entscheidet.  

Jesco würde jetzt sagen: Nun ja und seinen Satz in etwa so weiter führen wie das Mission Statement auf der stiftungseigenen Webseite: Wir konzentrieren uns auf die unternehmerische Verantwortung gegenüber Mensch, Umwelt und Gesellschaft und suchen zusammen mit Partnern aus allen gesellschaftlich relevanten Bereichen nach Lösungen, die verantwortungsvolles Wirtschaften möglich machen. Wir sind so frei uns verantwortlich zu machen. Wir sind der Themenanwalt für wirtschaftsethische Fragestellungen, damit ethische Risiken für  Unternehmen (ökonomisch) relevant werden können.

Danke Jesco für das Mitgestalten von Denk- und Handlungsräumen, in denen komplexe Fragestellungen mit der für sie notwendigen wissenschaftlichen Redlichkeit behandelt werden. Danke für die daraus abgeleiteten nachhaltig-wirksamen Antworten an den Schnittstellen zwischen Ökonomie und Ethik. Danke für Deinen Ethos, der einem eigene Denkfaulheiten wohlwollend vor Augen führt und den Blick auf das Potenzial der eigenen Urteils-und Kritikfähigkeit richtet. It's Bildung, Stupid!
Boris Beimann ist mentaler Auftrittscoach. Er unterstützt Menschen auf ihren Bühnen des Lebens mehr Leichtigkeit zu gewinnen: Menschen, die Reden, Singen, Musizieren, Wettkämpfen und Menschen führen. Performance Wellbeing nennt Boris seine Dienstleistung: Wer sich wohl fühlt, der wird sein Potenzial abrufen. Wer seine Auftritte geniesst, der bereitet seinem Publikum Genuss. Wer sich für etwas begeistert, der begeistert andere.

Boris und ich arbeiten regelmäßig zusammen, Weil wir davon überzeugt sind: Alles ist Auftritt und Auftritt ist Alles. Wir unterstützen gemeinsam, die was zu sagen haben locker auf den Punkt kommen. Boris arbeitet aber nicht nur mit Menschen, die Reden halten, im Team arbeiten und Menschen führen sondern auch mit Sportler:innen, Schauspieler:innen oder Musiker:innen.

Danke Boris, dass ich in der Arbeit mit Dir am eigenen Leib erfahren durfte wie relevant eine wohlwollende mentale Vorbereitung ist, um seine Auftritte zu genießen, um an sein Potenzial zu kommen und den eigenen Ängsten, Stressmachern, Erwartungen und Vorwürfen mit einem Lächeln zu begegnen: Ach, Ihr schon wieder! 

Danke für Deine Leichtigkeit in der gemeinsamen Arbeit, aber auch Dein Talent Struktur zu geben, wenn der Freestyle mal wieder Salti schlägt.  
Max Brunnert ist Fotograf. Ich hatte mit Max selbst bereits zwei eigene Porträt-Shootings und war jedesmal sehr angetan. Und meine Kund:innen waren es auch. Weil es Max mit seinen Bildern gelingt eine gute Geschichte über den Menschen hinter der Pose zu erzählen. Eine stimmig Erzählung, die sich gut anfühlt und auch so aussieht. Deshalb empfehle ich Max so gerne weiter.

Nach unserem letzten Shooting haben wir uns noch ein weiters mal getroffen. Diesmal nicht zum Fotografieren sondern zum Reden. Darüber, welche Worte es braucht, damit Max eine gute Geschichte über sich als Fotografen erzählen kann. Für seine Kunden. Eine Geschichte so glaubwürdig wie Max und seine Arbeit.

Das ist genau mein Ding, dachte ich, es ist mir eine Freude. Da bin dabei, da mach ich mit. Das ist prima: Als Sparringspartner. Damit das Wesentliche locker auf den Punkt kommt. Nach unserem Treffen, nach sprechen, zuhören, Ideen haben, wieder verwerfen, weiter denken und dran fühlen hat Max gesagt: Cool, das reicht mir und mir später seine Worte über sich geschickt:

Max Brunnert ist Porträt und Reportage-Fotograf. Ihn interessieren die Menschen und ihre Geschichten. Max arbeitet für Magazine und Unternehmen, die eine gute Geschichte erzählen wollen. Eine Geschichte so glaubwürdig wie die Menschen und Orte an denen sie spielt.

Max porträtiert Menschen wie sie sind dort wo sie sind: Den Kunstfälscher hinter der Sonnenbrille, das autistische Kind zu Hause in sicherer Umgebung oder die CEO auf der Baustelle des neusten Projektes. Nahbar fotografiert von einem, der Nähe schafft und Vertrauen gewinnt. Der weiß, was es braucht damit Bilder für sich sprechen
.

Das reichte mir. Hut ab! Aber sowas von. Danke für Deine Worte über Dich und Danke für Deine Bilder von mir, die für mich sprechen.
Andreas Eichinger ist Hauptamtlicher Vorstand des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. und leidenschaftlicher Fan des BVB. Ersteres kann man sich aussuchen, letzteres nicht.

Andreas ist so schnell wie leidenschaftlich, so klug wie energetisch. Ich mag das, weil: je mehr schöne Ideen desto mehr gute Ergebnisse. Überall: Begeisternde Reden, mitreissende Texte, progressive Kampagnen oder die zeitgemäße Positionierung des Verbandes. Wir können über alles reden.

Danke Andreas für unsere Art der Zusammenarbeit! Weil Think big notwendig ist, damit sich auch im Kleinen was bewegt und die Rädchen ineinander greifen. Die kleinen, mittleren und großen. Dafür stehst Du, dafür steht Euer Verband: Wir bewegen was, steht dAuf allen Ebenen. Weil, was immer es ist, wir sind so weit. So s.

Danke Andreas, dass ich immer wieder als Sparringspartner mit Euch mitdenken und mitmachen darf. So bleibe auch ich in Bewegung. Begeisterung ist halt ansteckend. Im Westfalenstadion und bei der Arbeit.
Ich habe Ralph durch meine Freunde Doris und Leo kennengelernt. Als Ralphs Zeit in Washington endete und eine neue  begann. Ralph Sina ist Journalist mit Leib' und Seele. Mit Neugier und dem Gespür für Geschichte, die das Leben schreibt und die Ralph dann erzählt und vertont. Mit einer Stimme, für die das Radio noch heute erfunden werden müsste. Mit einer Stimme, die für Freiheit, Demokratie und Zusammenhalt streitet.

Es sind die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge im Globalen und Lokalen, die Ralph begeistern und so erzählt er sie auch: Als fesselnde Stories, als Reise in die Welten von nebenan und ganz weit weg. Und auch als persönliche Haltung. In regelmäßigen Kolumnen für den WDR und bei seinen Auftritten als Redner auf den Bühnen der Republik, damit uns nah geht, was uns angeht.

Danke Ralph, dass ich Teil Deiner Geschichten sein darf. Als Host in unserem Podcast und Deiner Webseite. Lass' und einfach weitermachen. Solange es noch genug gute Geschichten, und zu viel Dekonstruktion von Wahrheit gibt. Solange zu viele ihr Recht auf eigene Meinung mit dem Recht auf eigene Fakten verwechseln. Ich freue mich auf Deine kommenden Geschichten aus dem wahren Leben!
Sarah Grohé macht nachhaltige Wäsche, die berührt. Sie macht das selbstständig mit einem kleinen Team und sie macht das so gut, dass sie einmal auf dem Matterhorn stand, um eine "amtliche" Vertragsunterschrift zu feiern. Erlich-Textil auf dem Gipfel. Jetzt neu, jetzt zusammen unter dem Dach von Calida, einem der Big-Player unter den Wäscheunternehmen. Die dachten sich: Erlich-Textil, die passen zu uns, die gehören jetzt zur Familie. Angekommen, willkommen Ziel der Träume. Doch nur kurze Zeit später der Kater nach dem Schampus. Sarah wollte raus! Weil Groß und Klein manchmal einfach nicht zusammen passen! Management-Buy-out. Next-Step. Alles auf Null! Wieder kleiner, wieder beweglich, wieder bei sich.

Darüber erzählt Sarah in ihren Keynotes und inspiriert Entrepreneur:innen im Geiste zur Tat zu schreiten: authentisch, transparent und nachhaltig. Ihrem Herzen und ihrem ökonomischen Verstand zu folgen, das zu tun, was sie begeistert.

Danke Sarah, dass Boris und ich Dich mit unserem mentalen und inhaltlichen Auftrittscoaching unterstützen dürfen. Für Dein Vertrauen in Dich und uns, Deine Geschichte auf der Achterbahn des Unternehmer:innen-Lebens. Danke für Dein Talent so ehrlich, mutig und unterhaltsam zu erzählen, dass selbst und ständig zum Lebenselexier werden.

Danke für Deine Erfolge, Deine Misserfolge, Deine Erfahrungen und Lehren. Dein Publikum darf sich freuen auf Deinen Erfolgsfaktor Transparenz. Weil, jetzt mal erlich: Ehrlichkeit gegen sich und andere währt am längsten. Let's go! Wir sind so frei: work hard, be yourself!
Thomas Weltner ist Service-Designer, Creative-Coach und Gründer von FAST FORWORK. Thomas unterstützt Menschen und Organisationen in Veränderungsprozessen. Weil alles im Wandel ist: Im Leben und im Beruf und manchmal Work und Life gar nicht so leicht von einander zu trennen sind. Und vielleicht auch gar nicht getrennt werden wollen. Thomas ist gerne in Bewegung. Im Kopf und mit den Beinen, er wechselt gerne die Perspektiven und unterstützt seine Kund:innen darin selbiges zu tun.

Thomas traut den Menschen was zu und unterstützt sie darin, ihre eigenen Potenziale und die der anderen zu sehen und zu nutzen. Dabei greift er auf Kreativtechniken zurück, die etwas zum Leben erwecken, was in uns allen steckt: Die Neugier, die Lust am Spiel und die Freude an der Gestaltung.

Danke Thomas, dass Du Dein Wissen mit mir geteilt hast und meine Scheu gegenüber spielerischen Methoden abgebaut hast. Danke für unsere gute Zusammenarbeit und unser schönes Gespräch im Podcast. Danke für Deine Offenheit über das zu sprechen, was Dich bewegt und wie Du Menschen darin unterstützt, sich selbst in Bewegung zu setzten, um zu gestalten: Sich selbst und ihr Leben. Gute Arbeit, Thomas.
Schön, dass wir uns wieder begegnet sind, war doch der Sound schon in Schulzeiten verbindendes Element. Bei mir als leidenschaftlicher Konsument, bei Dir schnell als DJ, Musiker und Produzent.
Früher Soft Cell auf Vinyl, heute Schaumstoff an Decke und Wand. Weil es besser klingt.  

Danke Michael Scheibenreiter, dass ich Podcaster werden konnte. Dank Dir habe ich nun den Raum, die Technik und die Produktion, die es braucht, damit gut klingt, was gesprochen wird.

Gleich drei Podcast-Reihen sind seitdem entstanden. Ob lieber langer Tag, ob Wirtschaft, die Ethik trifft oder Ralph Sina uns nah bringt, was uns angeht, sie alle eint: Sie hören sich gut an. Verdammt gut. Weil da einer sein Handwerk versteht und so präzise ist, dass sich meine Gesprächspartner:innen, Hörer:innen und ich auf unsere Inhalte konzentrieren können.  

Danke lieber Michael, für Deine Mühen mein Büro zum Studio zu machen, Danke für Qualität, Tempo und Flexibilität. Thanx for good mood and high end!
Werde, der Du bist. Es steckt viel drin in diesem kurzen Satz, der von der Antike über Nietzsche bis Coaching immer wieder zitiert wird.

Aus Gründen. Weil er auf etwas Zeitloses verweist: auf unsere Fähigkeit als Mensch, uns zu entwickeln, auf uns selbst hin, auf das, was uns ausmacht und möglich ist. Ecce Homo. Siehe da, ein Mensch!

Ich mag den Satz "Werde, der Du bist", weil ich Menschen darin unterstütze auf den Bühnen ihres Lebens, die zu sein, die sie sind. Weil wir dann, wenn wir sind, an unser Potenzial herankommen. Weil wir dann mit dem, was uns wirklich wichtig ist, was uns als wesentlich erscheint, andere erreichen und berühren. Mit unseren Geschichten, mit dem was uns zu Menschen macht. Mit dem, was wir teilen wollen.

Weil andere Menschen andocken können. Mit ihren eigenen Erfahrungen, Gefühlen und Wünschen, mit ihrer Neugier und ihren Möglichkeiten. Andocken an das, was ihnen würdig erscheint zu glauben. Weil da jemand auf seinen Bühnen zeigt, wie es ist, wenn wir zu dem geworden sind, was wir sind.
Mein Freund Leo Linder ist Ghostwriter und war der Autor des ersten Buches, an dem ich ein wenig mitschreiben durfte: "Spielregeln – wie wir miteinander umgehen sollten" hieß es.

Auf dem Cover mein Freund Moritz Knigge, mit dem ich mich selbstständig gemacht habe, mit dem ich der Frage nachgegangen bin wie der Umgang mit Menschen, das bunte Menscheinander besser gelingt.

Leo Linder hat ähnlich viele Bücher geschrieben wie Länder bereist. Er ist ein guter Beobachter, Zuhörer und Erzähler. Er hat die Biographie von David Garrett geschrieben, Lernen muss nicht scheiße sein für Titus Dittmann, hat Wald-Woife und  Marder-Dame Lotta besucht und mit dem Abtprimas der Benediktiner Notker Wolf den lieben Gott. Ob Rockerfürst, Klitschkos oder Schäferin, ob Bewegendes oder Nachdenkliches, Leo schreibt so, dass die Autoren denken, sie hätten ihre Bücher selbst geschrieben.

Ich habe von Leo viel gelernt für meine eigene Arbeit. Auch ich höre Menschen zu. Menschen, die etwas zu sagen haben. Auch ich ermutige und unterstütze Menschen, ihre Geschichten zu erzählen. Auf ihren Bühnen. Sei es in in Reden, Vorträgen, auf LinkedIn, Insta oder der eigenen Webseite. Ich begleite meine Klient:innen dabei zum Kern dessen vorzustoßen, was für sie wesentlich ist. Was wirklich zählt.

Ich helfe Euch im Ringen mit Euch selbst, beruhige Eure Kirmes im Kopf und verdichte Eure schönen Ideen zu einem tragfähigen Fundament. Mit Worten, die für Euch sprechen.
Wir alle treten auf. Ständig. Wir präsentieren uns, unser Unternehmen, das, was wir können, was wir sind und das, was wir gerne wären.

Dabei haben die Bühnen unseres Lebens eines gemeinsam: sie haben es ganz schön in sich. Darin sind sich Rampensäue,  beste Hauptrolle, beste Nebendarsteller, Talente, Angst- und alte Hasen einig. Alles ist Auftritt. Auftritt ist alles.

Ob Social Media, Präsentation, Team-Meeting, Keynote, Firmenjubiläum oder Pitch, wir wollen eine gute Figur machen, uns von unserer besten Seite zeigen, überzeugen, begeistern und Verständnis wecken. Daumen hoch, Applaus, Applaus. Danke, das hat Spaß gemacht!

Ihr wollt Eure Auftritte genießen, ganz bei Euch und Eurem Publikum sein? Mit dem überzeugen, was Euch wichtig ist? Sagt mal Bescheid. Wir unterstützen Euch darin Euer Potenzial zu entfalten.

Boris Beimann und ich sind Auftrittscoaches und sorgen für mentale Stärke, starke Inhalte und mehr Leichtigkeit auf Deinen Bühnen.
Willkommen im Club der Dienstleistungen für Wesentliches. Willkommen beim Zuhören, mitdenken und fertigmachen.

"Was genau soll das eigentlich sein 'Dienstleistung für Wesentliches?' Wir kennen uns schon so lange, aber so richtig habe ich immer noch nicht verstanden, was Du eigentlich machst!" 

"Da geht's Dir wie mir!", habe ich früher geantwortet."

Heute antworte ich anders: Ich bin dialogischer Sparringspartner. Ich höre zu, denke und mache mit, wenn ihr was zu sagen habt. Gemeinsam geben wir Deinen Ideen und Worten eine gute Gestalt.

Damit ganz klar wird, was Du so tust, was so  wertvoll ist, so wesentlich ist, dass die ganze Welt davon wissen sollte.
Der Mensch wird am Du zum ich. Sagt Martin Buber und ich zitiere ihn nicht zum ersten mal. Weil ich die tiefe Einsicht in seinem Satz ebenso schätze wie seine sprachliche Prägnanz.

Einen kleinen Eingriff habe ich mich aber doch getraut: ich habe dem Du eine großes D vorausgestellt und dem ich ein kleines i. Weil das i manchmal kleiner werden muss damit es am Du wachsen kann. Damit es zum ich wird und nicht zum Ego.

Ich bin Euer Sparringspartner, damit sich Eure Gedanken beim Reden verfestigen. Dabei sage ich ab zu auch mal was, um mich zu vergewissern, ob ich verstehe, was ihr meint, um anzuregen, hier fleissig weiterzudenken und da auch mal gut sein zu lassen. Ich bin Euch gerne ich und Du, weil dann aus Euren schönen Ideen was Tolles entstehen kann.

Damit Euer Wesentliches sich zeigen und entwickeln darf, damit sich rausschält, was sich zeigen soll und ihr von all denen verstanden werdet, die von Euch wissen sollten.
Ich mag Menschen, die eine Leidenschaft haben. Meine Klient:innen sind alles Menschen, die tolle Dinge tun.

Ich arbeite gerne für Menschen, die was Wesentliches zu sagen haben. Die andere mit dem begeistern, was sie selbst begeistert. Denen was am Herzen liegt.

Ich unterstütze Euch darin, Euch als Mensch mit Eurem ganz eigenem Thema so zu erzählen, dass es für Euch spricht. Dass gehört werden kann, was wirksam werden soll. Damit aus Euren schönen Ideen gute Ergebnisse werden.

Ich begleite meine Klient:innen als Sparringsparter mit Concept, Content und Coaching. Damit gut gemacht, was gut gedacht ist.

Was liegt Dir am Herzen?
Jedes gute Thema braucht festen Boden unter den pragmatischen Füßen. Eine Lehre, die einen nicht mehr loslässt, weil sie Sinn ergibt und zum Mitmachen animiert.

Die Menschen mit denen ich zusammenarbeite, eint eins: Sie haben was zu sagen, sie haben tolle Ideen, sie haben Einsichten und Erfahrungen gewonnen, die sie mit anderen teilen möchten.

Aber so ganz zufrieden sind sie mit ihren Auftritten auf den analogen und digitalen Bühnen ihres Lebens noch nicht. Irgendwie ist alles da, aber noch nicht fertig. Hier ein wenig zu viel. dort noch zu wenig. Noch nicht ganz rund, noch etwas eckig. Ein bißchen steif, noch ohne den Flow und den Wumms, den sie sich wünsch‍

Der Punkt springt noch nicht, der rote Faden ist noch nicht gesponnen, die Kirmes im Kopf fährt noch Achterbahn. Du kennst das? Du hast was zu sagen? Dann sag mal Bescheid. Gerne bin ich Dein Sparringspartner und unterstütze Dich Wesentliches locker auf den Punkt zu bringen.
Jeder Auftritt ist anders, gut werden sollen sie alle. Du willst Dich von Deiner besten Seite zeigen? Doch Druck überwiegt Vorfreude? Es fehlt Dir an Leichtigkeit und Auftrittsexpertise? Eine neue oder ungeliebte Bühne erwartet Dich und Deine Zeit ist mal wieder knapp?

Gemeinsam mit Boris Beimann unterstütze ich Unternehmen, Teams, Gründer:innen, C-Level, Vorständ:innen und Geschäftsführer:innen, Menschen mit dem zu begeistern, was sie selbst begeistert.

Boris und ich sorgen dafür, dass Du Dich und Ihr Euch vor, während und nach Euren Auftritten richtig wohl fühlt. Wir sorgen dafür, dass Du und Eure Themen bleibenden Eindruck - bei denen, die Euch wichtig sind – hinterlassen.
Eigentlich bin ganz anders, ich komme nur so selten dazu: Weil wieder was anderes wichtiger ist, weil andere oder ich mir selbst im Wege stehe. Weil mein Perfektionismus nicht genießen kann und ich im Ringen mit mir selbst schon wieder den Kürzeren gezogen habe.

Als Kommunikationsgestalter unterstütze ich meine Klient:innen darin, endlich in die Tat umzusetzen, was schon zu lange als Idee, als Geistesblitz in Hinterkopf, in Schubladen als "man müsste mal" schlummert.

Ich entlaste Euch gerne im Ringen mit Euch selbst. Höre Euch zu, wer ihr eigentlich seid und wie Ihr Euch auf Euren Bühnen des Lebens zeigen wollt. Ich denke mit, rege an und helfe Euch Euren Ideen eine Gestalt zu geben, die Euch entspricht. Damit Ihr Menschen mit dem überzeugt, was Euch selbst überzeugt.

Dienstleistungen für Wesentliches. Für Menschen und Organisationen, die so sein wollen wie sie eigentlich sind.
Boris Beimann und ich unterstützen unterstützen unsere Klient:innen darin sich auf den Bühnen des Lebens so wohl zu fühlen, dass der nächste Auftritt kommen kann. Wir nennen das Performance-Wellbeing

Wir sorgen dafür, dass Du Dich vor, während und nach Deinen Auftritten so richtig wohl fühlst und Du nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Wir begleiten Euch, damit Eure Auftritte und öffentlichen Rede für Euch nicht länger MÜSSEN sondern DÜRFEN bedeutet. Damit Ihr sagt, was ihr meint. Locker auf den Punkt. Damit Ihr Euer Potenzial abruft, weil Ihr die Hürden des Perfektionismus und des Gefallen-Wollens locker überspringt.  

Mentale und inhaltliche Vorbereitung für alle, die ihre Auftritte auf der Bühne, vor Kameras und Mikrofonen genießen wollen.
Mit uns zu mentaler Stärke und starker Inhalte. Damit Deine Auftritte ebenso authentisch wie überzeugend sind.  
Die Gedanken sind so frei wie flüchtig. Ich helfe meinen Klient:innen ihre Gedanken zu ordnen, damit übrig bleibt, was wesentlich ist. Das, was wirklich etwas bedeutet!

Deine Einsichten, Erfahrungen und Talente in Deinen Kontexten. Dort, wo Du Dich auskennst, wo Deine Expertise gilt, weil Du weißt nach welchen Regeln gespielt wird.

Lass uns auf Deine Spielfelder gehen und schauen, wo wir Deine Gedanken ins Tun bringen, wo Deine Ideen wirksam werden, weil Deine Haltung zum Leben erwacht.

Ich biete Kommunikationsgestaltung für alle die was Wesentliches zu sagen haben. Damit gut gemacht, was gut gedacht ist.
Ihr wollt mehr Leichtigkeit gewinnen vor Kamera und Mikrofon? Ihr sucht nach professionellen Produktionsmöglichkeiten für Podcast und Video?

Boris Beimann und ich bieten mentales Auftrittscoaching und Content-Coaching für Unternehmen, Verbände und Persönlichkeiten in der Konzeption und Produktion von Podcast- und Videoformaten. Wir unterstützen Euch darin, auch vor Kamera und Mikrofon
Euer Potenzial abzurufen und mit Freude das zu zeigen und zu sagen, was ihr
könnt.

Wir stärken Eure interne und externe Kommunikation, begleiten Euch als
Coaches vor Ort oder bieten die Möglichkeit für Live-Aufnahmen und Streaming
in unserem Kölner Studio. Unterstützt von unseren Partnern Conmoto in Köln
und Musikbetriebe in Düsseldorf.

Damit jeder hören und sehen kann, was Ihr zu sagen habt. Damit aus Euren schönen Ideen gute Ergebnisse werden.
Du willst das, was du machst, in richtige Worte fassen? Ihr wollt authentisch und locker auf den Punkt kommunizieren? Auf Papier, LinkedIn oder Insta. Als Keynote, Rede oder Ansprache. Wir unterstützen Menschen und Organisationen auf ihren Bühnen.  

Boris Beimann und ich sorgen dafür, dass man fühlen kann, was Euch bewegt, dass man verstehen kann, wofür Du stehst. Wir machen nicht viele Worte, aber die richtigen. Wir sorgen dafür, dass Deine Worte für Dich sprechen.

Wir können Concept, Content und Coaching. Wir sind Sparringspartner, damit Wesentliches wirksam werden kann.

Wir standen auf der Bestsellerliste und kommen mit der Erfahrung von
über 40.000 verkauften Büchern, zahllosen Webviews, Millionen von sinnvollen aneinandergereihten Buchstaben und freudvoll verspeistenBuchstabensalaten.

Damit auch alle verstehen wofür Ihr steht.
Ordentlich was los in Deinem Kopf? Viele schöne Ideen, die gute Taten werden wollen?  Gerne entlaste ich Dich im Ringen mit Dir selbst, wenn es um die Darstellung des Unternehmens oder der eigenen Ideen geht.

Ich bringe Gedanken in Form. Damit ein sichtbares Bild entsteht. Damit das, was ihr tut eine neue, eine gute Gestalt bekommt. Ich helfe loszulassen und Struktur zu geben. Meine Arbeit ist dabei so kreativ wie produktiv. Ich höre zu, denke mit und stoße zum Kern vor, damit aus einer schönen Idee ein gutes Ergebnis wird.

Ich stelle Fragen und helfe beim Sortieren Eurer Antworten. Ich stelle Beziehung zwischen mir und Euch als Sprechenden her, zwischen dem von Euch Gesagtem und dem von mir Gehörten. Auf diese Weise entsteht etwas Neues: Das von Euch Gemeinte, das, was Ihr selbst als Sprechende noch nicht im Sinn hattet, was Euch mit Sinn erfüllt und begeistert, tritt im gemeinsamen Dialog hervor, zeigt sich und tritt befreit auf die Bühne.

Ich bin Euer Sparringspartner und unterstütze Euch Wesentliches locker auf den Punkt zu bringen. Weil Ihr was zu sagen habt.  

(Danke John Kayser für Deine tollen Worte, die ich zu meinen gemacht haben.)
Der fulminante Satz stammt aus dem Jahre 1971 im Rahmen einer Ein-Mann-Show der einzig wahren Ein-Mann-Show Klaus Kinski. Dem Altmeister der Publikumsbeschimpfung war der Kragen geplatzt, nachdem ihn ein Zuschauer als “Kaviar fressenden Millionario” beschimpft hatte.

Ich mag Klaus Kinski nicht. Als Kind habe ich mich in den Edgar Wallace Verfilmungen vor ihm gefürchtet. Als ich älter wurde, dachte ich: der spielt immer nur sich selbst und heute denke ich: Kann der tolle Max Giermann seine Parodie dieses selbstverliebten Berserkers nicht mal einmotten?

Wenn Du ihn so doof findest, warum zitierst Du ihn dann? Das frage ich mich und antworte: Weil sich in Klaus Kinskis Zitat von Peitsche, Fresse und dummer Sau ein wichtiger Tipp für den gelungenen Auftritt steckt: "Du sollst nicht gefallen wollen!"

Weil Gefallsucht wie der Hochmut vor dem Fall kommt. Und wer möchte schon von der Bühne fallen?

Du bist an weiteren Tipps, Einsichten und Übungen interessiert, um Deine Auftritte zu genießen? Dann meld Dich mal. Gemeinsam mit Boris Beimann unterstütze ich Menschen auf den Bühnen des Lebens ihr Potenzial abzurufen.
Was Kurt Tucholsky so wunderbar formuliert, das wundert den Psychologen Dr. Jan Felix Nitsch nicht.

Wir stehen auf immer mehr Bühnen unter kritischer Beobachtung. Der Druck steigt analog und digital. Wir wollen geliebt, aber nicht beurteilt werden. Das ist echt anstrengend, manchmal bis zur Erschöpfung.

In meinem Podcast Der liebe lange Tag habe ich in der Folge „Bloß kein Stress!“ mit Felix darüber gesprochen, wie sich Stress auf unser Entscheidungsverhalten auswirkt und warum unsere Sehnsucht nach sozialer Anerkennung bei gleichzeitiger Angst vor Bewertung durch unsere Mitmenschen in Zeiten sozialer Medien eine explosive Mischung sind.

Die Angst vor der Blamage, die Furcht nackt auf der Bühne zu stehen, sie spielt immer mit. Weil unser Kopf ständig meint sich Ausdenken zu müssen, wie es wäre, wenn er den Text vergisst, den Witz versaut, die Negativschlagzeilen oder den Flurfunk beherrscht. Und alle haben geguckt.

Was ich am Zitat von Kurt Tucholsky mag, ist die Erwähnung der Nacktheit und damit der Blick auf den Körper. Weil Kopf und Körper eine Einheit bilden. Zusammen stark und alleine schwach, gesunder Körper in gesundem Geist. Sie können einander beflügeln, aber auch lähmen. Weil Prophezeiungen sich selbst erfüllen, wenn Kopf angespannt und Körper verspannt ist.

Boris Beimann und ich können Euch kein Sonnenbad versprechen, aber dafür sorgen, dass Eure Podien barmherziger werden. Wir unterstützen Euch darin Eure Auftritte zu genießen und locker auf den Punkt zu kommen.
Die Welt ist eine Bühne. Gleich unser erster Auftritt ist unsere größter. Unsere Geburt. Die Freude und Rührung, die wir durch unsere bloße Anwesenheit  in die Gesichter unserer Mitmenschen zaubern, das ist vom Feinsten. Je älter wir werden desto mehr müssen wir etwas dafür tun, dass unsere Auftritte gelingen. Zahnlos, liegend die Menschen anlächeln reicht nicht mehr.

Wir stehen öfter im Rampenlicht als wir denken und manchmal als uns lieb ist. Wir haben kleine und große Auftritte. Im Privaten und Beruflichen. Gut vorbereitet oder völlig überrascht. Full in Flow oder auf dem falschen Fuß erwischt. Licht aus, Spot an: all eyes on us. Die Vorstellung beginnt und wir haben die Chance uns von unserer besten Seite zu zeigen. Jetzt gilt's.

Boris und ich sorgen als Auftrittscoaches dafür, dass ihr auf Euren Bühnen des Lebens entspannt gespannt performt. Dass Ihr Euer Potenzial abrufen könnt. Mit mehr Leichtigkeit und weniger Druck. Mit Flummi im Bauch statt Kloß im Hals.
Applaus, Applaus, Applaus! Sein Erfinder Jim Henson spielte Kermit bis an sein Lebensende ausschließlich selbst. Die Individualität seiner Puppen war Henson wichtig und der Erfolg sprach für ihn. Über 200 Millionen Zuschauer schalteten jede Woche weltweit die Muppetshow ein, um sich unterhalten zu lassen.

Die Stimmung jedesmal ohnehin auf dem Siedepunkt und obendrauf noch das Empowerment unseres Lieblingsfrosches: Applaus, Applaus, Applaus! Da wird jeder Auftritt zum Erfolg!

Aber was tun, wenn ihr mal keinen Frosch als Einpeitscher zur Hand habt und stattdessen die zynischen Dauernörgler Waldorf und Statler im Kopf. Was, wenn Nervosität, Druck und Lampenfieber Euch darin hindern, auf der Bühne Ihr selbst zu sein?

Wir sagen: Wird schon! Einfach melden. Wir haben ein paar Ideen im Gepäck, wie Ihr Eure nächsten Auftritte genießen könnt. Schadet nix, weil: Euer nächster Auftritt kommt bestimmt.
Dart-Legende Phil Taylor sagte zu Boris kurz nach einem seiner umjubelten Auftritte einmal: “Während die anderen schön locker trainiert haben, ist mein Fokus im Training brutal hoch.” Einsicht eines 16-fachen Dart-Weltmeisters.

Übung macht den Meister. Das galt, gilt und wird gelten. Jetzt und immerdar. Kunst kommt von Üben. Weil nur aus Übung Können entstehen kann. Und Können braucht es. “Weil immer Glück Können ist und immer Pech Schrott”, um es mit dem großen Ruhrpott-Philosophen Hermann Gerland zu sagen.

Übung ist Wiederholung. Im Wissen, wie es sein soll. Aus Übung entsteht Gewohnheit. Aus Gewohnheit Gewissheit. Sein Thema, seine einstudierten Bewegungen abrufen, sich auf sie verlassen zu können, ist der Schlüssel: Seinem Auftritt die Leichtigkeit zu geben, die es braucht um zu begeistern. So wird ein Lackschuh draus.

– Wie bereitest Du Dich auf einen Auftritt vor?
– Was fehlt Dir zum Trainingsweltmeister?
– Gibt es jemanden, dessen Leistung Du bewunderst?

Würde uns interessieren. Und falls Dich interessiert, wie wir Dir zu mehr Glück auf Deinen Bühnen verhelfen können, dann weisst Du ja bei wem Du Dich melden kannst.
Perfektionismus macht verletzlich, Verletzlichkeit macht stark.

Ich stelle mir das immer so vor: Auf der einen Schulter sitzt das Teufelchen, die Macht der Perfektion: Mach alles, was Du tust mit der größtmöglichen Perfektion. Gut ist nicht gut genug. Anstrengend gibt's nicht! Gib 120%! Lächle!

Auf der anderen Schulter sitzt das Engelchen, die Macht der Verletzlichkeit. Sie sagt: Chill mal Wilma. Mach Dich nicht verrückt, mach mal Multi-Tasking-Pause und wenn Du nervös bist, dann flieh’ mal nach vorn statt im Boden versinken. Lass mal los statt alles kontrollieren zu wollen. Kommt doch Kollege Perfektionismus gerne mit seinem Kumpel Burnout im Schlepptau. Und den braucht echt keiner.

– Wann neigst Du zum Perfektionismus?
– Wann bist Du besonders empfindlich?
– Was trifft Dich besonders leicht?

Würde uns interessieren. Und falls Dich interessiert, wie wir Dir zu mehr Glück auf Deinen Bühnen verhelfen können, dann weisst Du ja: Boris und ich sind gerne für Euch da.
Franz Beckenbauer hatte Geburtstag. Karl-Heinz Rummenigge gratulierte ihm mit einem Gedicht. Falls man diese Ansammlung von Worten Gedicht nennen darf.

Nicht bei Kerzenschein unter vier Augen, sondern in voller Halle, vor Kameras. Schamlos, ohne Augenzwinkern. Der Kaiser lächelte gequält. Rummennigge packte am Ende noch einen Witz über den Stadtrivalen 1860 oben drauf. Das Gröhlen in der Halle war ein Seufzer der Erleichterung.

Selbst hartgesottene Bayernfans soll die Fremdscham erwischt haben. Der spätere Vorwurf, der Kalle hätte das Gedicht nicht einmal selbst verfasst sondern ohne Angabe der Urheberin aus dem Internetz geladen setzte seinem Auftritt die lyrische Krone auf. Wer Lust hat möge sich auf Youtube ein eigenes Bild machen.

Wer Lust hat seinen eigenen Auftritten auf den Bühnen des Lebens mehr Leben einzuhauchen als der Karl-Heinz aus Lippstadt, der ist bei Boris Beimann und mir herzlich willkommen.
Ted Talk ist toll und Ideas worth spreading ist ein großartiger Claim. Er ermuntert und verpflichtet uns gleichzeitig: Unsere guten Ideen ernst zu nehmen. Ihnen auf den Grund zu gehen bevor wir Ihnen Gehör verschaffen. Mit der nötigen Länge im Vorfeld unseres Vortrags und mit der gebotenen Kürze währenddessen.

In einem Ted Talk können wir anderen eine ganze Welt eröffnen. In 17 Minuten in den Köpfen und Herzen unseres Publikums etwas verändern. Jede öffentliche Rede gibt uns die Möglichkeit das zu säen, was wachsen sollte. Weil wir was zu sagen haben, was für unsere Zuhörer:innen anregend, inspirierend und bereichernd ist. Und weil wir es so unterhaltsam, lehrreich und fesselnd erzählen können, dass unsere Rede Wort und Tat zugleich ist. Weil wir so glaubwürdig sind wie unser Thema überzeugend.

Wir sind gut vorbereitet. Unsere Sätze haben die richtige Länge und die nötige Klarheit. Unser Faden leuchtet rot, unser Humor menschelt augenzwinkernd, unsere Expertise ist klug statt schlau, unser Publikum ist gut gelaunt weil kein erhobener Zeigefinger schlechte Laune macht. So viel Präsenz  braucht Zeit. Nähmen wir uns vorher mehr von ihr, dann hielten wir nachher kürzere Vorträge.

Boris Beimann und ich verbringen gerne Zeit im Vorfeld Eurer Auftritte und Vorträge mit Euch, damit ihr nachher auf den Bühnen Eures Lebens locker auf den Punkt kommt.
In Folge 10 seines Podcasts "Kein Applaus" spricht Boris Beimann mit der Schauspielerin Jasmin Schwiers über ihren Umgang mit Drucksituationen. Es ist nicht nur ein besonders schönes Gespräch sondern mehr als das. Es ist in Teilen auch ein mentales Live-Auftritts-Coaching. Das ist hochspannend, weil es einen tollen Einblick in die Arbeit von Boris ermöglicht. 100% Hörempfehlung.

Wer lieber liest als zu hören, der kann auch meinen Text zu Boris Arbeit lesen:  

Das Leben ist eine Bühne. Wir alle treten ständig auf und das kann ganz schön aufregend sein. Stress hat viele Gesichter, weil es um viel geht. Wir merken das, weil unser Körper reagiert: die Hände schwitzig, die Stimme belegt, der Kopf leer, die Beine schwer.

Boris sagt, das sei gut so. Unser Körper wisse schon, was er tut. Während unser Verstand uns noch verzweifelt um Kopf und Kragen redet: Reiss Dich zusammen! Da musst Du durch!

Mit Boris kommt die Leichtigkeit und der Druck aus dem Kessel geht. Wir spüren jetzt, was uns aufregt und lernen uns zu beruhigen. Wir gehen mit unserem Körper in Resonanz und mit Boris in Begegnung.
Boris Beimann macht uns ein gutes Gefühl. Mit ihm geht der Stress, weil wir ankommen: In den Situationen, die uns kein gutes Gefühl machen. Bei den Vorwürfen an uns und andere und unseren unendlichen Erwartungen.

Bei dem, was uns daran hindert, wir selbst zu sein. Boris zeigt uns, wie es sich anfühlt, wenn keiner mehr was von uns will. Sogar wir selbst nicht. Weil wir uns zu Hause fühlen. Weil wir bei uns ankommen. Um das Beste zu zeigen, was wir können, weil wir es wollen; und nicht unsere Ansprüche.

Wann ist Dein nächster Auftritt?
Wenn Fußball-Kaiser und Medaillengewinner über ihr Spiel, ihren Sport sprechen, dann lohnt sich das Zuhören.

Spielfreude ist der Schlüssel. Das bestätigen Boris die Menschen, mit denen er spricht und zusammenarbeitet, von denen er lernen und denen er dabei helfen konnte, mehr Leichtigkeit in Drucksituationen zu gewinnen.

Denn ob Profi oder Amateur: Jeder Tick mehr Leichtigkeit erhöht unsere Freude und Performance um ein Vielfaches. Unter Druck funktionieren müssen, das funktioniert einfach nicht. Mit Leichtigkeit performen sehr wohl.

Nur, wer Freude hat, kann zeigen, was er kann. Freude zu empfinden für das, was man tut, während man es tut, ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Auch Du hättest gerne weniger Druck und mehr Spielfreude auf den Bühnen, die über Deinen Erfolg entscheiden? Dann meld' Dich und wir sorgen für mehr Leichtigkeit bei Deinen Auftritten!
Chris Anderson weiß wovon er spricht. Als Spiritus Rector von Ted Talk hat Chris viele beeindruckende Menschen auf der Bühne gesehen, die ihr Publikum in den Bann gezogen haben. Er weiß, was es braucht, damit aus einer guten Idee eine herausragende Bühnenperformance wird.

Eine der wichtigsten Zutaten bei jeder Rede sind Geschichten. Ohne Geschichten bleibt die beste Idee, die klügste Lehre leer. Es sind die Geschichten die uns berühren, es sind die guten Stories, die Kopf und Herz öffnen, die die Flugzeuge in unserem Bauch fliegen lassen und Wirkungstreffer in der Magengrube landen. Uff.

Es sind die Geschichten, die wir uns und anderen erzählen, die unser Leben und unser Miteinander zusammenhalten, die der Realität mehr abgewinnen als eine blutleere Inhaltsangabe. Geschichten sind der Kompass in einer komplexen Wirklichkeit, sie helfen unserer Vorstellungskraft auf die Sprünge und uns in andere hinein zu versetzten. Geschichten bauen Beziehung auf und erlauben uns Informationen und Zusammenhänge besser zu verstehen und  verständlicher weiter zu erzählen.

Welche Geschichte möchtest Du erzählen?
Was alle unsere Bühnen - trotz ihrer Unterschiedlichkeit - eint: Sie verlangen von uns Verständlichkeit: Jede Bühne hat ihre eigenen Auftrittsregeln: Wie hemdsärmelig darf, wie seriös sollt es sein? Ein wenig Witz hier, aber harte Bandagen dort. Welche Sprache soll gesprochen, welcher Duktus gilt als selbstverständlich?

Welche Worte sollte ich verwenden, damit die Ohren sich spitzen und nicht die Augenbrauen rollen? Wer muss wie abgeholt, wer braucht einen Schuss vor den Bug und wer will in den Arm genommen werden? Fragen über Fragen.

Wer versteht zu wem er spricht, der wird sich verständlich machen. Der redet nicht am Publikum vorbei sondern bleibt zugewandt ohne gefallen zu müssen.

Boris Beimann und ich unterstützen Euch mit Worten, die für Euch sprechen, damit Euer Publikum versteht, was ihr meint.
Thomas Blaikie ist englischer Autor und Experte für gute Manieren. Blaikie gibt uns Tipps wie wir auf den zwischenmenschlichen Bühne eine gute Figur machen. Mein Lieblingstipp von Thomas Blaikie ist der kurze unscheinbare Satz zum Thema Eine Rede halten: "Was auch immer für eine  Rede Du vorbereitet hast, mach die Hälfte draus!"

Dein Publikum wird es Dir danken. Noch nie hat eine zu kurze Rede die Menschen gelangweilt. Aber schon langatmige Beiträge die Menschen genervt. Also: Halt Dich kurz. Schmeiss die Hälfte Deiner Rede ins Altpapier! Dein Publikum wird es Dir danken. Applaus, Applaus, Applaus!

Bei der anderen Hälfte unterstützen wir Dich sehr gerne. Boris Beimann und ich sorgen für mehr mentale Stärke und starke Inhalte, damit Du bei Deiner nächsten Rede locker auf den Punkt kommst.
Das Leben ist eine Bühne. Wir alle treten auf. Ständig. Und jeder von uns kennt die Angst zu scheitern.

Auftritte haben es in sich – Wir die Leichtigkeit, sie zu meistern. Wenn wir es nicht erzwingen. Auch Du wünschst Dir mehr Leichtigkeit auf den Bühnen des Lebens? Du traust Dir was zu, Du kennst den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage, zwischen Anerkennung und Ablehnung. Und Du weißt, was sich besser anfühlt? Wir auch.

Darum unterstützen wir Menschen, die auftreten ihre kleinen und größeren Ängste zu überwinden und schnell mehr Leichtigkeit in Drucksituationen zu gewinnen. Mit unserem inhaltlichen und mentalen Auftrittscoaching können wir wertvolle Hilfe bei Deinem entspannt gespannten Weg zum nächsten Applaus sein.

Performance Wellbeing für alle, die sich auf Bühnen trauen. Damit Dein nächster Auftritt so wird, wie Du es Dir wünschst.
Ich liebe gute Lines. Mit Head und ohne. Mit Herz, Sinn und Verstand. Ich war geneigt diese 15 Worte einfach so stehen zu lassen. Weil sie für sich sprechen. Ohne meinen Senf dazu zu geben. Aber dann konnte ich nicht anders. Weil dieser Satz das Wesentliche unserer Arbeit auf so wundervoll wohlwollende Weise beschreibt.

Wir alle stehen uns immer wieder im Weg. Uns selbst und untereinander. Macht aber nix. Freundlich grüßen ist immer gut. Sich selbst und seine Mitmenschen.

Wir unterstützen total gerne Menschen, die im Weg stehen, weil auch wir wissen, wie es ist im Weg zu stehen. Wir wissen aber auch, wie es gelingt einen Schritt zur Seite zu gehen und den Weg frei zu machen. Damit es weiter gehen kann auf den Bühnen des Lebens.

Inhaltliches und mentales Auftrittscoaching für alle, die sich selbst dann noch gut leiden können, wenn sie auf Ihren Bühnen mal wieder über sich selbst stolpern.
Die Einsicht, dass praktisch alles Auftritt ist, die kann uns einschüchtern, aber auch beflügeln. Klarer Fall für Borwin Bandelow, “Jeder Mensch strebt nach einer Erhöhung seines Glückshormonpegels.” Wer keine Lust auf Sex, Drogen und Rock’n Roll hat, der suche sich seine eigene Bühne: “Beifall wirkt ähnlich - wie Koks für die Seele.”

Prof. Dr. Borwin Bandelow ist Senior Scientist an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen und spezialisiert auf Angsterkrankungen. Und Auftritte können einem ganz schön Angst machen. Auftritte haben es in sich. Immer geht's um was,  gefühlt immer um Alles.

Wir sind Menschen, wir streben nach Anerkennung durch unsere Mitmenschen. Wir sind nicht nur Ego sondern immer auch Wir: In Social-Media und in Real Life. Weil ein Lob runter geht wie Öl, weil wohlwollendes Schulterklopfen und lautes High-Five make our day! Applaus ist schön, weil Selbstwert und Möglichkeiten steigen. Weil wir uns zeigen können und die Türen aufgehen durch wir schon immer gehen wollten. Noch eine Portion Dopamin gefällig? Gerne, aber bitte mit Sahne!

Wenn viele Menschen in ihre Hände klatschen, die richtigen Menschen uns auf die Schulter klopfen, der Vater, der uns nach unserem Auftritt die Sekunde länger in den Arm nimmt als gewohnt, der Partner, der uns strahlend ins Gesicht sagt: "Ein toller Auftritt war das, Schatz!"

Wie Dir Dein toller Auftritt gelingt und wie Du auf Deinen Bühnen des Lebens damit umgehst, wenn der erwartete Applaus mal ausbleibt, darin unterstützen Dich Boris Beimann und ich sehr gerne. Locker auf den Punkt. Für mehr Leichtigkeit auf Deinen Bühnen!
Ich muss jedesmal lachen, wenn ich das Zitat von Elizabeth Taylor lese. “Einer findet es immer super!” Sagte der Theaterregisseur: “Und weil wir das super finden, wenn uns jemand super findet, sind wir unaufmerksam für das, was die, die es nicht so super finden, sagen. Indem Sie nichts sagen, sondern sich ihren Teil denken.”

Es heisst: Kritik ist ein Geschenk. Das stimmt. Aber Kritik ist mühsam. Für alle, die sie empfangen und für jeden, der sie übt. Weil Kritik Kommunikation stört. Ist sie positiv, darf sie gerne stören. Wir freuen uns, grinsen über das ganze Gesicht und sagen selig: DANKE. Ist sie negativ, denken wir: Weiss ich selbst, was glaubt er, wer er ist oder wir denken: Idiot.

Ist Kritik konstruktiv, hilft sie weiter. Wer konstruktiv kritisiert, versucht das eigene Urteil zu begründen. Alleine der Versuch kostet Mühe. Mühe, die sich jemand für mich macht, denkt sich der konstruktiv Kritisierte zähneknirschend und lernt daraus: Für den nächsten Auftritt und manchmal sogar fürs Leben.

– An welche Kritik erinnerst Du Dich?
– Wie gehst Du mit Kritik um?
– Wie würdest Du auf Deine Kritik reagieren?

Du suchst noch nach einem Geschenk für Deinen nächsten Auftritt? Wir kritisieren Dich so gerne wie konstruktiv, weil wir unsere Kleint:innen so ernst nehmen, dass sie über sich selbst lachen können.
Schön
Schön, dass wir uns wieder begegnet sind, war doch der Sound schon in Schulzeiten verbindendes Element. Bei mir als leidenschaftlicher Konsument, bei Dir schnell als DJ, Musiker und Produzent.
Früher Soft Cell auf Vinyl, heute Schaumstoff an Decke und Wand.  

Danke Michael Scheibenreiter, dass ich Podcaster werden konnte. Dank Dir habe ich nun den Raum, die Technik und die Produktion, die es braucht, damit gut klingt, was gesprochen wird.

Gleich drei Podcast-Reihen sind seitdem entstanden. Ob lieber langer Tag, ob Wirtschaft, die Ethik trifft oder Ralph Sina uns nah bringt, was uns angeht, sie alle eint: Sie hören sich gut an. Verdammt gut. Weil da einer sein Handwerk versteht und so präzise ist, dass sich meine Gesprächspartner:innen, Hörer:innen und ich auf unsere Inhalte konzentrieren können.  

Danke lieber Michael, für Deine Mühen mein Büro zum Studio zu machen, Danke für Qualität, Tempo und Flexibilität. Thanx for good mood and high end!
Schön, dass wir uns wieder begegnet sind, war doch der Sound schon in Schulzeiten verbindendes Element. Bei mir als leidenschaftlicher Konsument, bei Dir schnell als DJ, Musiker und Produzent.
Früher Soft Cell auf Vinyl, heute Schaumstoff an Decke und Wand.  

Danke Michael Scheibenreiter, dass ich Podcaster werden konnte. Dank Dir habe ich nun den Raum, die Technik und die Produktion, die es braucht, damit gut klingt, was gesprochen wird.

Gleich drei Podcast-Reihen sind seitdem entstanden. Ob lieber langer Tag, ob Wirtschaft, die Ethik trifft oder Ralph Sina uns nah bringt, was uns angeht, sie alle eint: Sie hören sich gut an. Verdammt gut. Weil da einer sein Handwerk versteht und so präzise ist, dass sich meine Gesprächspartner:innen, Hörer:innen und ich auf unsere Inhalte konzentrieren können.  

Danke lieber Michael, für Deine Mühen mein Büro zum Studio zu machen, Danke für Qualität, Tempo und Flexibilität. Thanx for good mood and high end!